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Queerer Vogel

Biologen der Western Illinois University in Macomb haben einen Rotkardinal entdeckt, der halb weiblich und halb männlich ist.

Die beiden Geschlechter von Cardinalis cardinalis unterscheiden sich in der Färbung des Gefieders. Während das Männchen ein auffallend scharlachrotes Federkleid trägt, hat das Weibchen ein hellgraues Gefieder. Der von Professor Brian Peer und seinem Kollegen Robert Motz über ein Jahr lang beobachtete Vogel ist jedoch genau zur einen Hälfte rot und zur anderen hellgrau. In der Dezember-Ausgabe des "Wilson Journal of Ornithology" haben die beiden Wissenschaftler über ihre Entdeckung berichtet.

Der Vogel habe sich weder wie ein typisch männlicher noch wie ein typisch weiblicher Rotkardinal verhalten, schreiben die Biologen. Auch habe er nicht gesungen und während der Beobachtungszeit keinen Partner gefunden.

Obwohl der Versuch, den queeren Rotkardinal zu fangen und ihm DNA-Proben zu entnehmen, misslang, identifizierten ihn Peer und Motz als Gynander oder "Halbseiten-Hermaphrodit". So werden Organismen genannt, in deren Körper durch Vorgänge in der frühembryonalen Zellteilung sowohl männliche wie auch weibliche Zellen vorkommen. Gynander wurden u.a. bei Schmetterlingen, Krebsen und anderen Vögeln beobachtet.

Bereits 1969 hatten Wissenschaftler einen queeren Rotkardinal entdeckt - bei diesem Exemplar war die rote Hälfte jedoch auf der anderen Seite. (mize)


-w-

#1 JER79Anonym
  • 01.01.2015, 13:02h
  • Also haben wir jetzt auch einen Vogel! (Kleiner Wortwitz, aber nicht bös gemeint!) Die Natur kreiert manchmal eben seltsame "Vögel", aber Transsexualität oder Intersexualität sind sicher Dinge, die für betreffende Leute schwer zu tragen sind. Die Selbstmordrate spricht da leider eine eindeutige Sprache! Nicht alles, was natürlich ist, ist auch gut oder ein leichtes Schicksal!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 PusteblumAnonym
#4 längsschnittAnonym
  • 01.01.2015, 15:56h
  • Zu #2
    Man findet nur noch ganz ganz selten rein weibliche (weiß)und rein männliche (schwarz) Zebras!
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#5 JohnAnonym
#6 Harry1972Profil
  • 01.01.2015, 22:16hBad Oeynhausen
  • Zu #1
    Diese höhere Selbstmordrate wird wohl eher darin begründet sein, daß diese Menschen von ihrem Umfeld als falsch oder gar schlecht identifiziert werden und nicht darin, daß die Natur einen Fehler gemacht hat, der von betroffenen Personen ganz automatisch als Makel empfunden werden muss.
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#7 Fred i BKKAnonym
  • 02.01.2015, 00:48h
  • Keine erhoehte Selbstmordrate bei Trans-Menschen in Thailand--warum wohl?
    Denke die meisten Kardinale mit geschlechtlicher Unklarheit (auf Grund des Outfits) leben immernoch im VATIKAN und nicht in Illinois
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