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Best of Fux

Best of Fux: Im Jahr 1984 zog Andreas Fux, damals gerade mal 20 Jahre alt, nach Berlin, Hauptstadt der DDR, und begann mit dem Fotografieren. Der neue Bildband "Fährten" zeigt einen Querschnitt seines dreißigjährigen Schaffens.

Im Mittelpunkt der Spurensuche des schwulen Fotografen stehen der Mensch, seine Träume, Fluchten und Abenteuer. Andreas Fux zeigt die Nischen des tristen DDR-Alltags, die wilden Zeiten des Umbruchs, intime Porträts von Punks und Clubkids sowie erotische Begegnungen auf Reisen nach Moskau oder Kuba. Der rote Faden durch seine sehr unterschiedlichen Arbeiten ist ein feines Gespür für außergewöhnliche Persönlichkeiten, die ihre Verletzungen oder Sehnsüchte offen zeigen.

"Bei Fux zeigen diese Brüche sich auf ganz eigene Art", schreibt Matthias Frings in dem Buch aus der Edition Braus. "Als ob er ein Sonnenbad nehmen möchte, hat ein Mann sich auf eine Eisenbahnschiene gelegt, links und rechts von ihm Schwellen. Jederzeit können die Schienen zu vibrieren beginnen, kann der Zug der Zeit sich nähern, doch bis dahin verharrt er in seinem Balanceakt, ob resigniert oder in gelassener Zuversicht, wir vermögen es nicht zu entscheiden."

Der rundum gelungene Fotoband "Fährten" mit 120 Abbildungen auf 160 Seiten, herausgegeben von Boris von Brauchitsch, kostet 29,95 Euro und ist u.a. bei Amazon.de erhältlich. (cw)








-w-

#1 MatainaAnonym
  • 13.01.2015, 19:53h
  • Andreas Fux ist für mich DER schwule Szenefotograf meiner ersten Jahre in Berlin. Und neben den starken Fotos ist der Typ eben einfach ein irrer Typ. Da schwingt viel vom Gefühl der frühen 90s mit. Chapeau!
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#2 Hanni MondAnonym