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Hochzeit mit Oscar Wilde

Der britische Schauspieler Stephen Fry hat am Samstag seinen 30 Jahre jüngeren Freund Elliot Spencer geheiratet - Trauzeuge war eine kleine Oscar-Wilde-Puppe.

Fotos von der Zeremonie in Dereham in der Grafschaft Norfolk postete der 57-jährige Filmstar und Autor selbst auf Twitter, wo ihm über 8,5 Millionen Menschen folgen. Dazu schrieb er: "Donnerwetter. @ElliottGSpencer und ich gehen als zwei Personen in einen Raum, unterschreiben ein Buch und kommen als eine wieder raus. Unglaublich."

Mit der Oscar-Wilde-Puppe spielte Stephen Fry auf eine seiner größten Rollen an: Regisseur Brian Gilbert hatte 1997 das Leben des homosexuellen Schriftstellers verfilmt. Auch optisch zollte das Hochzeitspaar dem Dichter Tribut: Sowohl Fry als auch Spencer, der als Stand-Up-Comedian arbeitet, trugen an ihrem Anzug die legendäre grüne Nelke.

Der 1957 geborene Fry gilt als einer der vielseitigsten Künstler in Großbritannien. Er ist unter anderem als Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur sowie Fernsehmoderator erfolgreich. Derzeit moderiert er im Hauptprogramm der BBC etwa die Comedy-Spielshow "QI". Die größten Erfolge feierte er jedoch als Schauspieler: So wirkte er in Erfolgsfilmen wie "V wie Vendetta", "Per Anhalter durch die Galaxis", "Gosford Park" und "Zivilprozess" mit.

Fry und Spencer sind seit vergangenem Sommer ein Paar, die Beziehung wurde jedoch erst Anfang dieses Jahres öffentlich (queer.de berichtete). Den Antrag auf Eheschließung stellten sie am 23. Dezember im Standesamt von Dereham, wo der Schriftsteller aufwuchs. (cw)


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