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Promis hinter Regenbogenmasken

Bild: Udo Moelzer

In einer neuen Hamburger Plakatkampagne engagiert sich der Schauspieler und Sänger Gustav Peter Wöhler zusammen mit Sterneköchin Cornelia Poletto und Springreiterin Janne Friederike Meyer gegen die Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit HIV.

Die drei Motive der Hamburgischen Regenbogenstiftung sind seit Dienstag auf 550 von der Firma Decaux gesponserten "Citylights" im gesamten Stadtgebiet zu sehen. "Mein Rezept gegen AIDS heißt Solidarität", erklärt Cornelia Poletto, "Hindernisse sind zum Überwinden da. Besonders Intoleranz", ergänzt Janne Friederike Meyer, und Gustav Peter Wöhler zitiert aus seinem "Drehbuch gegen AIDS: Engagement für mehr Aufklärung".

Diskriminierung und Intoleranz seien heute die größten Hindernisse einer erfolgreichen HIV-Prävention, erläutert Vorstandsvorsitzender Lutz Johannsen den Hintergrund der Kampagne. Vielfältige Beratungs- und Testangebote sowie hocheffiziente Behandlungsmöglichkeiten ermöglichten inzwischen ein weitgehend unbeeinträchtigtes Leben mit HIV. Die begründete Sorge vor gesellschaftlicher Ausgrenzung, am Arbeitsplatz, im Bekanntenkreis, aber auch im Gesundheitswesen, hindere jedoch gefährdete Menschen daran, sich über eine mögliche HIV-Infektion klar zu werden und diese Angebote in Anspruch zu nehmen.



Wie notwendig der Einsatz für Integration und Vielfalt sei, verdeutliche das Auftreten "rückwärtsgewandter und fundamentalreligiöser Gruppierungen, die versuchen, Aufklärung, Lebensweisendiversität und Sexualpädagogik auf das Niveau der Fünfzigerjahre des letzten Jahrhunderts zurückzuversetzen", heißt es in einer Pressemitteilung der Stiftung. Zentrales Element der Plakatmotive sei deshalb die Regenbogenmaske - als politisches Statement gegen Diskriminierung und Ausgrenzung: "Mit solchen Masken tarnen sich kenianische Bürgerrechtsaktivisten bei Auftritten für die Menschenrechte Homosexueller, um der Verfolgung durch die Staatsbehörden zu entgehen."

Die Hamburgische Regenbogenstiftung, gegründet 2014 als Förderstiftung, begleitet die AIDS-Hilfe Hamburg in ihrer zielgruppenspezifischen Präventionsarbeit. Hierbei stützt sie sich auf 24 Kuratorinnen und Kuratoren aus verschiedenen Bereichen der Hamburger Stadtgesellschaft. (cw)


-w-

#1 FinnAnonym
  • 30.01.2015, 19:06h
  • Die Masken sehen schon ein wenig gruselig aus... Wie aus diesem einen Horrorfilm, nur dass die da komplett weiß sind.

    Sowas kann auch schnell kontraproduktiv sein.
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#2 Robby69Ehemaliges Profil