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Gay Pride auf Kuba

Bild: Hector Mántici

Gay Pride auf Kuba. Mit einer symbolischen schwul-lesbischen Massenhochzeit wurde am Samstag in Havanna Kubas fünfter CSD gefeiert.

Über tausend Menschen nahmen am bunten Straßenzug durch die Altstadt teil. Angeführt wurde die Parade von Mariela Castro, Tochter von Staatschef Raúl Castro und Leiterin des Nationalen Zentrums für Sexuelle Erziehung (Cenesex), das die Veranstaltung organisiert hatte.

Reverend Roger LaRade, der als Priester einer protestantischen Kirche extra aus Kanada eingeflogen worden war, segnete während der Veranstaltung unter dem Jubel der Zuschauer Dutzende lesbische und schwule Paare. Offiziell werden im sozialistischen Kuba gleichgeschlechtliche Partnerschaften noch immer nicht anerkannt.

Mit den symbolischen Hochzeiten will Mariela Castro den Druck auf die Politik erhöhen - immerhin diskutiert die Kommunistische Partei bereits seit 2008 über eine Gleichstellung. "Wir haben noch keine Hochzeit, aber eine erste bescheidene Feier", wird die Präsidententochter von der Nachrichtenagentur Reuters zitiert. "In Zukunft werden wir sehen, was wir tun können."

Auf Kuba hatten die Kommunisten nach ihrer Machtübernahme im Jahr 1959 Homosexuelle als "Abweichler" verfolgt und in Internierungslager gesteckt. Erst nach seiner Abdankung entschuldigte sich Revolutionsführer Fidel Castro 2010 für die Verfolgung. Seit 1979 sind einvernehmliche gleichgeschlechtliche Handlungen auf Kuba straffrei. (cw)


-w-

#1 hugo1970Profil
#2 Zeichender ZeitAnonym
  • 11.05.2015, 01:47h
  • während die schwule Havannas Strassen erobern, erobert der Papst den Raul Castro im Vatikan.
    Gut so
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#3 wiking77
  • 11.05.2015, 06:38h
  • sehr schön. Der, links, ohne Brille ist auch richtig schnuckelig.

    Zu der Aktion denke ich mal, man will den Vatikan ärgern, zumal ja Cuba vor der Revolution sehr katholisch war und der Papst versucht sich in die inneren Angelegenheiten Cubas zu mischen. Außerdem kann Raoul Castro mal toleranz zeigen. Ich denke nicht, dass Cubas KP die "Liebe" zu Homosexuellen entdeckt hat. Vielmehr soll das wohl ein Gegenprogramm zum Vatikan werden.
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#4 Homonklin44Profil
  • 11.05.2015, 12:20hTauroa Point
  • Für alles,wofür der kommunistische Gedanke auch verdammt werden mag -- die sind schneller im Wandel als jede religiotisch beeinflusste Klitsche!
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#5 seb1983
  • 11.05.2015, 18:32h
  • Vielleicht einfach mal bei Papa nachfragen wie es aussieht und warum er nicht einfach seine Unterschrift unter ein entsprechendes Gesetz setzt.
    Mit einem staatlich genehmigten und organisierten CSD Druck auf die Politik auszuüben ist irgendwo ulkig.

    Wenn Israel Pink Washing betreibt passiert wenigstens was dabei...
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#6 stimmtAnonym
#7 Markus44Anonym
  • 12.05.2015, 19:17h
  • Schon schlimm, das die traditionell links regierten Länder Kuba, Nicaragua, Venezuela, Nordkorea, Vietnam und Russland bis heute alle weder ein Lebenspartnerschaftsinstitut noch eine Eheöffnung umgesetzt haben.

    Dort wo die Linken Länder geprägt haben und auch prägen, haben homosexuelle Paare keine Rechte.

    Wer da noch behauptet, linke Parteien sind Vorkämpfer von LGBT-Rechten, der wird eines Besseren belehrt !!!
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