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Bunt statt braun

Bunt statt braun. Das Forum Düsseldorfer Lesben-, Schwulen- und Trans*-Gruppen hat eine Aufkleber-Kampagne gegen Rechtsradikale und Neonazis in der Düsseldorfer Szene gestartet.

Mit den Aufklebern "In-Out" oder "No Drinks for Nazis" werden Wirte aufgefordert, Stellung zu beziehen. Ziel der Kampagne ist es, dass sich Rechtsradikale und Neonazis in schwul-lesbischen Bars, Kneipen und Clubs nicht mehr erwünscht fühlen.



Anlass für die Aufkleber waren die rassistischen DÜGIDA-Demos, an der sich auch Lesben und Schwule beteiligten, erklärte Forum-Sprecher Christian Naumann. Es sei erschreckend, dass einige Homosexuelle mit Rechtsradikalen oder Neonazis sympathisieren, um gegen Menschen anderer Herkunft oder Religion zu hetzen: "Homo- und Transphobie sind keine Probleme unserer Einwanderungsgesellschaft, sondern sind bei allen Bevölkerungsgruppen unabhängig ihrer Herkunft mehr oder weniger tief verwurzelt. Insofern sprechen wir uns insbesondere gegen rassistische Sichtweisen aus, die unsere Einwanderungsgesellschaft als die Ursache von Diskriminierung gegen Lesben, Schwule und Trans* betrachtet."

Der erste Aufkleber klebt bereits für alle sichtbar auf der Fensterscheibe der Café-Bar Piranha. "Da gibt es keine Diskussion. Nazis haben hier nichts verloren!", unterstützte Wirt Hartmut Bayer spontan die Aktion.

Die Aufkleber können beim "Büro für erforderliche Maßnahmen" online bestellt werden.

Im Forum Düsseldorfer Lesben-, Schwulen- und Trans*-Gruppen haben sich alle gemeinnützigen LGBT-Organisationen in Düsseldorf vernetzt. Es ist als Interessenvertretung von LGBT auf kommunaler Ebene anerkannt, etwa durch Runde Tische mit dem Oberbürgermeister oder die Entsendung von Sachverständigen in den Gleichstellungsausschuss. (mize)


-w-

#1 la_passanteAnonym
#2 RobinAnonym
#3 Robby69Ehemaliges Profil
#4 GreenhoopAnonym
  • 19.08.2015, 11:59h
  • An dieser Seite kann man erkennen, wer die wirklichen Feinde der Gesellschaft und Demokratie sind.

    Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».

    Genderismus ist nichts weiter als eine Ideologie und Leichtgläubige rennen dieser Indokrination hinterher und verstehen gar nicht, das hier nichts anderes geschieht, als bei Aldous Huxleys "Schöne Neue Welt" beschrieben. Wie dumm müßen Menschen sein !
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