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Berliner Regenbogenfamilie

Berliner Regenbogenfamilie: "Sonntag früh. Brunch. Schwiegereltern kommen. Morgen wieder Schule" - in Berlin startet eine Akzeptanzkampagne für Regenbogenfamilien. Zentrale Botschaft: "Bei uns geht's auch nicht anders zu".

Hinter der Kampagne steckt das Berliner Bündnis gegen Homophobie, in dem sich über 80 Unternehmen, Verbände und Institutionen zusammengeschlossen haben. Es wird im Auftrag der Landesantidiskriminierungsstelle vom LSVD koordiniert.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), Verkehrsbetriebe-Chefin Sigrid Evelyn Nikuta, der Unternehmer Daniel Wall sowie Jörn Kriebel von der Agentur HELDISCH networx GmbH präsentierten die Motive am Freitag erstmals der Öffentlichkeit.



Aufgehängt werden die "normalen" Regenbogenfamilien am Dienstag. Die Wall AG hat dafür 1.000 Plakatflächen kostenlos zur Verfügung gestellt. (cw)


-w-

#1 QueerGeistProfil
  • 05.06.2015, 15:53hBerlin
  • An und für sich eine schöne Aktion. Nur stört mich daran, dass die Akzeptanzkampagne suggeriert, Akzeptanz erreiche man, idem betont wird, wie ähnlich man doch traditionellen Familien sei. Sind wir noch nicht soweit alternative Familien auch dann zu akzeptieren, wenn sie selbstbewusst 'anders' sind? Schade.
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#2 FelixAnonym
#3 FredinbkkProfil
  • 05.06.2015, 16:38hBangkok
  • selbstbewusst 'anders' sind wir doch, wenn wir mit unsrem Kleinen im Kinderwagen in der Stadt auf Achse sind und jeder Blinde erkennt,dass wir Papa und Papie sind ..wir nehmen uns da nicht zurueck.Oder wird von uns da erwartet ,dass wir nakend auf der Strasse tanzen und dem "Zwerglein" ein Hirschgeweih auf den Kopf schnallen um zu zeigen ,dass wir anders sind..Familien sind Familien aehnlich in ihrem Grundverhalten ,warum auch nicht
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#4 QueerGeistProfil
  • 05.06.2015, 17:10hBerlin
  • @Fredinbkk

    Zitat: "selbstbewusst 'anders' sind wir doch [...]"

    Das will ich doch meinen und das ist doch auch klasse so. Nur wieso muss dann extra explizit betont werden, dass 'es bei uns doch auch nicht anders zugeht'?
    Es geht mir genauso wenig darum, explizit zu zeigen, dass wir 'anders' sind. Ich halte das Abarbeiten an Normen als Beweis der eigenen Existenzberechtigung generell für müßig und wenig sinnvoll.
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#5 Patroklos
#6 NicoAnonym
#7 SuhiAnonym
  • 05.06.2015, 22:02h
  • @QueerGeist
    Liegt das nicht auf der Hand? Gerade weil sich bei einigen Unwissenden absurdestes Kopfkino abspielt, ist es sinnvoll, auch mal Gemeinsamkeiten des Alltags herauszustellen. Deswegen bleiben Familien ja dennoch eingeständig und individuell.
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#8 QueerGeistProfil
  • 05.06.2015, 22:47hBerlin
  • @Suhi
    Genau das finde ich ja so schade. Das wir offensichtlich noch nicht soweit sind, dass 'Regenbogenfamilien' einfach akzeptiert werden können, weil sie sind wie sie sind. Sondern dass stets - und leider nicht 'auch mal' - die Ähnlichkeit zur heteronormativen Kernfamilie betont werden muss. Gerade weil die Familien selbst eigenständig und individuell sind, in diesen Eigenschaften aber gar nicht abgebildet werden, sondern nur als Abbild von etwas anderem.
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#9 Harry1972Profil
  • 06.06.2015, 09:40hBad Oeynhausen
  • Nackend muss man ja nicht gleich mit dem Kinderwagen auf die Strasse. Für den Anfang reicht es, immer einen Prosecco griffbereit zu haben und neben dem Regenbogenstrampler für's Kind sollte wenigstens ein Elternteil ein typisches Klischee bedienen.
    Ich würde sowas glatt machen
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