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Kunst aus schwulem Blut

Für seine Skulptur "Blood Mirror" verwendete der US-Künstler Jordan Eagles das Blut von neun queeren Menschen - er will damit gegen das Blutspendeverbot für homo- und bisexuelle Männer demonstrieren.

Die neun Teilnehmer für sein Kunstwerk hat Eagles ganz gezielt ausgesucht. Blut spendeten u.a. ein 88-jähriger schwuler Priester, ein bisexueller Vater zweier Kinder, ein verheiratetes Transmänner-Paar sowie ein LGBT-Aktivist aus Nigeria, der in den USA politisches Asyl erhielt. Auch ein Captain aus der US Army, der in Irak stationiert war, ein eineiiger schwuler Zwilling, dessen heterosexueller Bruder als Spender willkommen ist, und der ehemalige Direktor der American Academy of HIV Medicine Dr. Howard Grossman, gaben ihr unerwünschtes Blut für die Kunst.

"Ich wollte ein Skulptur als Zeitkapsel schaffen. Sie soll die Gegenwart festhalten, um zu zeigen, dass dieses Blut hätte genutzt werden können, um Leben zu retten", meine Eagles. "Diese diskiriminierende Regelung ist Teil unserer schwulen und nationalen Geschichte. Meine Skulptur soll Ausgrenzung und Homophobie in unserem Land und aller Welt hinterfragen."

Der "Blood Mirror" kann im September und Oktober im The Katzen Arts Center in Washington, D.C. besichtigt werden.

Zum Weltblutspendetag am 14. Juni veröffentlichte der Filmemacher und Aktivist Leo Herrera zudem ein Video, das die Entstehung des Kunstwerks festgehalten hat. (cw)


-w-

#1 StadtCOLOURAnonym
  • 16.06.2015, 16:27h
  • ...eine blutabgabe ist nicht wesentlich, da die ethischen gruende im vordergrund gerueckt sind: die diskussion gehoert in den bereich der individuellen entscheidungen. Da diese der gesellschaft entgleitet, waere die haltung zu ueberlegen, jegliche veraeusserung des koerpers einzustellen.
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