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Robert W. Richards in Berlin

  • 19. Juni 2015, noch kein Kommentar

Robert W. Richards in Berlin. In der Hauptstadt wurde am Donnerstag erstmals eine Ausstellung des berühmten schwulen New Yorker Illustratoren Robert W. Richards eröffnet.

Richards, Jahrgang 1941, ist einer der profiliertesten und bekanntesten Illustratoren der USA. Als Intimus der Kunst- und Musikszene Manhattans zeichnete er für viele Größen des Showbusiness Plattencover und Werbeplakate, die sich als stilbildend erwiesen. Er arbeitete unter anderem für Frank Sinatra, Lena Horne, Anita O'Day, Tony Curtis und Peggy Lee. Außerdem illustriert er für die Modebranche, zu seinen Kunden gehören Marken wie Chanel, Valentino, Yves St. Laurent.





Als Teil des bourgeoisen Flügels der Schwulenbewegung der 1970er Jahre begann seine jahrzehntelange Liebe zu den "Adonissen" dieser Szene, den Pornostars. Robert W. Richards hielt die flüchtige Schönheit jener modernen Liebesgötter in unzähligen Zeichnungen und Interviews fest.

Das Vorstandsmitglied im rennomierten Leslie + Lohman Museum of Gay and Lesbian Art zeigt in Vorbereitung auf seine 2016 in Berlin folgende große Einzelausstellung "Gods of Erotica" während des schwul-lesbischen Stadtfests eine Auswahl seiner Arbeiten in der Werkstattgalerie (Eisenacher Str. 6).





Am Sonntag, den 28. Juni um 18:30 Uhr hat dort Robert W Richards' "One-Man-Show" ihr Berliner Debüt, in der er auf Englisch aus seinem unglaublichen Leben erzählt (VVK 10 € / AK 15 €).

Im Anschluss an die Veranstaltung lädt der Bruno Gmünder Verlag um 20 Uhr zur Premiere des Bildbands "Stroke" - einer von Richards und Hunter O'Hanian herausgegebenen historischen Retrospektive auf erotische Magazin-Illustrationen der 1950er bis 1990er Jahre (Eintritt frei). (cw)


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