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Die ersten Bilder vom Stonewall-Film

Die Szenen wirken fast wie aus einem Musical - Centropolis Entertainment hat die ersten Stills aus Roland Emmerichs Film "Stonewall" veröffentlicht.

Der Regisseur von "The Day After Tomorrow", "2012", "Independence Day" und "Godzilla" hat sich diesmal statt Katastrophen und Aliens eines historischen Wendepunkts queerer Geschichte angenommen: "Stonewall" handelt vom Aufstand der LGBT-Community im New York des Jahres 1969. Im Mittelpunkt steht die fiktive Figur Danny Winters (gespielt von Jeremy Irvine), der am Abend des 27. Juni in der Christopher Street in die Kämpfe verwickelt und festgenommen wird.



Gedreht wurde der Film im kanadischen Montreal. Dort hat Emmerich eigens das Greenwich Village der späten Sechziger in einer ehemaligen Reparaturwerkstatt für Züge nachbauen lassen. Mit Jonathan Rhys Meyers und Jonny Beauchamp Ron Perlman konnten weitere bekannte Schauspieler für das Projekt gewonnen werden.



Nach der Veröffentlichung der Stills gab es prompt Kritik aus der Community, weil auf den Bildern kaum Schwarze und Dragqueens zu sehen sind - die Hauptakteure des Aufstands vor 46 Jahren. Mehrere Blogger schrieben deshalb, Emmerich versuche die Stonewall Riots "weiß zu waschen".



Was am Vorwurf dran ist, werden wir wohl erst beurteilen können, wenn wir den Film gesehen haben. In den USA soll "Stonewall" im Herbst in die Kinos kommen, ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest. Eine Facebook-Seite hält Interessierte auf dem Laufenden. (cw)


-w-

#1 yelimSEhemaliges Profil
  • 06.07.2015, 11:22h
  • Keine kataklysmischen Detonationen, Tsunamis, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Marsianer, Weltuntergänge? Dann reduziert der Meister sich also auf seine fein differenzierte und nuancenreiche Charakterzeichnung und die komplexen Dialoge.
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#2 ursus
  • 06.07.2015, 14:18h
  • zunächst mal spricht ja nicht alles komplett dagegen, einen weißen cissexuellen mittelschichts-homo als identifikationsanker zu verwenden, um die hauptzielgruppe in die szene hineinzuführen. wenn der aber (wie auf den fotos leider zu erahnen) in einer geschichte, die hauptsächlich eben NICHT von weißen, cissexuellen mittelschichtshomos handelt, als heldenhafter platzhirsch installiert werden sollte, der den farbigen tucken zeigt, wie man so richtig kämpft, dann werde ich noch im kino kotzen.
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#3 WillieAnonym
#4 Harry1972Profil
#5 XDASAnonym
  • 07.07.2015, 12:34h
  • Dieselbe Kritik gab es bei Milk auch. Und nachher waren alle begeistert.

    Also erst mal abwarten...

    Und selbst wenn er historisch nicht ganz korrekt ist: wenn der Film auch viele Heteros erreicht (wie die anderen Emmerich-Filme) und in deren Köpfen was verändert, kann ich damit leben.
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