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Der queere Underground

  • 15. Juli 2015, noch kein Kommentar

In seinem neuen Fotobuch "You Would" dokumentiert der deutsche Künstler Matthias Hamann seine Eindrücke beim Flanieren durch New York City und Berlin und mischt die Aufnahmen mit inszenierten Porträts der queeren Szene.

Einhundert Bilder arrangieren sich zu einem Tableau, das von Nähe und Authentizität spricht, von queerem Underground, intimen Momenten und dem Körper als Medium menschlichen Interagierens. Der Titel "You Would" lässt sich dabei als Einladung verstehen, sich den unendlichen Möglichkeiten, Reizen und Menschen der beiden Städte hinzugeben.





"Große Metropolen wie New York, London, Berlin und Paris sind für mich eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration", sagt Hamann selbst über sein neues Buch, das mit Hilfe von Crowdfunding im kleinen Leipziger Verlag Spector Books erscheinen konnte. "Fragen der nationalen oder der sexuellen Identität im Angesicht der Globalisierung, der Gentrifizierung, der neoliberalen Entwicklung von Städten und der cross-kulturellen Strömungen als Folge von weltweiter Migration spiegeln sich in meinen Bildern wieder. Besonders fesselnd finde ich die vielen Kontexte und Erscheinungsformen queerer Subkulturen und ihrer Akteure."





Matthias Hamann wurde 1974 in Leisnig geboren. Er studierte Fotografie bei Timm Rautert und Christopher Muller an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. 2012 hielt er sich mit einem Stipendium des Freistaates Sachsen in New York auf.

Der Bildband "You Would" hat 128 Seiten und ist für 28 Euro u.a. bei Amazon erhältlich. (cw)


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