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Always Loyal

In seinem neuen Bildband "Always Loyal" präsentiert US-Fotograf Michael Stokes 14 Models, die als Soldaten im Golfkrieg so schwer verwundet wurden, dass Körperteile amputiert werden mussten.

Auf die Idee brachte ihn der heterosexuelle LGBT-Aktivist Alex Minsky, der selbst durch eine Straßenmine in Afghanistan sein rechtes Bein verlor. Während Bilder von Menschen mit amputierten Körperteilen oft Mitleid ausstrahlten, bekam er von Minsky, der als Model arbeitet, ein ganz anderes Gefühl vermittelt. "Ich entschloss mich, ihn genau so zu fotografieren wie ein Mensch ohne Amputation, so wie meine Fitness-Models auch", erklärt Michael Stokes das Konzept seines Bildbands.





Um sein Buchprojekt zu realisieren, startete der schwule Fotograf eine Kickstarter-Kampagne. Sein Ziel von 48.250 Dollar wurde mit derzeit rund 260.000 Dollar bereits fünffach übererfüllt - und die Aktion endet erst in neun Tagen.


"In meinem Buch geht es weniger um Erotik als vielmehr um das Eingehen von Risiken, Verwundbarkeit und dem Wunsch, weiterhin relevant zu sein", sagte Stokes. "Diese Menschen, die aus dem Krieg zurückkehrten, sind sehr jung, ihre Zukunft liegt noch immer vor ihnen. Auch wenn sie offiziell eine Rente bekommen, sind sie bereit, die Welt zu übernehmen." (cw)




-w-

17 Kommentare

#1 Harry1972Profil
  • 20.07.2015, 13:53hBad Oeynhausen
  • Hey hey, mir fehlt zwar jetzt ein Bein aber ich inszeniere micht trotzdem mit ner Wumme, weil ich als testosterongeladenes Alphamännchen nunmal gerne einen auf Macho mache und dazu brauche ich eben einen dauererigierten Phallusersatz.
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#2 Koechli
  • 20.07.2015, 16:22h
  • Ich finde es schade dasa bei dem Video die Prothesen nicht wirklich zu sehen sind, darum geht es doch, das sie trotz dem noch Kerle sind.
    Also geht es letztlich doch nur rein nur um die Fleischbeschau.
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#3 maaaartinAnonym
  • 20.07.2015, 16:40h
  • hach, mit so'n bißchen sexappeal und eingeölt verkauft sich auch aufopferungs-propaganda ganz dolle.
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#4 Garfield
#5 JRN1972Anonym
  • 20.07.2015, 18:45h
  • Also ich finde das mutig! Nicht wegen der nackten Kerle oder der präsentierten Männlichkeit sondern, wenn mich so ein Schicksalsschlag treffen und ich so ein Trauma wegstecken und mein Leben lang mit einer Behinderung und deren Folgen leben müsste, dann weiß ich nicht, ob ich mich mal eben so locker da hinstelle und fotografieren lassen würde. Der Weg zu so einem Foto war sicher sehr weit und verflucht schwer! Vielleicht sollte man auch mal daran denken!
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#6 Patroklos
#7 wiking77
  • 20.07.2015, 21:51h
  • nun, unsere US-Freunde haben da ein anderes Verhältnis und Verständnis zu ihren Soldatenhelden. Warum echauffieren wir uns über Dinge, die jenseits des Atlantiks offenbar lockerer gesehen werden? Es ist halt eine gayfriendly Hero-Verehrung, denke ich. Ich finds nicht schlimm.
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#8 Petrillo
  • 20.07.2015, 22:24h
  • Man stelle sich vor, diese wunderschönen Männer wären noch unversehrt: ein weiteres Fanal gegen Krieg, der in seinem Irrsinn gerade die jüngsten und fittesten des Volks zerstört!

    Ganz abgesehen davon, dass die Männer fürchterliche Schmerzen an Leib und Seele erleiden mussten, so dass auch aus dieser Perspektive die Bilder beeindrucken.
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#9 antos
  • 20.07.2015, 23:03h
  • JRN1972: "dann weiß ich nicht, ob..." - Sobald Du mit diesen durchtrainierten Cyborgs mithalten kannst und dich wegen deines Körpers 'relevant' fühlen möchtest, lässt Du dich von jedem Fotografen schießen, glaub mir. Selbst wenn er wie zum Hohn später 'Always Loyal' über seine Wichsvorlagen schreibt. Die Gegner waren das übrigens wahrscheinlich auch, always loyal, aber sie haben wahrscheinlich scheiß Körper und keine sexy Hightech-Prothesen.
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#10 antos
  • 20.07.2015, 23:40h
  • @Petrillo: "gegen Krieg, der in seinem Irrsinn gerade die jüngsten und fittesten des Volks zerstört!" - Armer Petrillo, bei dir hat diese Naturgewalt "der Krieg" in seinem Irrsinn offensichtlich das Urteilsvermögen komplett verhagelt. Noch zwei Fitnesscyborg-Fotos mehr und dir schießt Mitleid in die [Volks-] Brüste.
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