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Spätburgunder für Toleranz

Bild: Sensor Wiesbaden

Spätburgunder für Toleranz. Jetzt gibt's endlich das passende Geburtstagsgeschenk für den homophoben Onkel: Ein Winzer aus Rüdesheim verkauft einen Spätburgunder in Flaschen mit Stinkefinger-Etikett und der Aufschrift "Fuck off Intolerance".

Rund 700 Flaschen mit Assmannshäuser Spätburgunder Blanc de Noir aus dem Jahr 2014 hat Fred Strieth entsprechend etikettiert. Neben dem riesigen Stinkefinger sind darauf u.a. auch überlappende Gender-Symbole für Lesben und Schwule, ein Davidstern und eine Friedenstaube zu sehen. Die Idee sei ihm Anfang des Jahres zur Zeit der "Pegida"-Demonstrationen gekommen, erklärte der Winzer.

Die Reaktionen seien sehr positiv, meinte Winzersohn Nico Strieth gegenüber dem Magazin "Sensor Wiesbaden": "Es freut uns, dass unser kleiner Beitrag gegen Intoleranz auch von anderen geteilt wird."

Das Weingut Strieth umfasst eine Fläche von nur drei Hektar in den besten Assmannshäuser und Rüdesheimer Steillagen. Eine Flasche des "Fuck off"-Spätburgunders soll zehn Euro kosten. Ein Teil des Erlöses will das Weingut für soziale Zwecke spenden. (cw)


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