Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/b?1224

Airport wirbt für Ehe-Öffnung

Airport wirbt für Ehe-Öffnung. Der Flughafen der australischen Hauptstadt Canberra leuchtet der Politik ins Gewissen: Mit einer Regenbogenbeleuchtung am neuen Terminal und dem Slogan "#WeCanDoThis" setzt er sich für die Ehe-Öffnung ein.

"Gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare sind ein sehr wichtiges Thema für den Canberra Airport", heißt es in einer offiziellen Stellungnahme von Flughafendirektor Stephen Byron. "Nicht nur weil wir glauben, dass Gleichberechtigung ein fundamentales Recht für jeden in unserer Gesellschaft ist, sondern auch weil sie eine besondere persönliche Bedeutung für unsere Familie hat."

Der Flughafen der Hauptstadt Canberra gehört der australischen Unternehmerfamilie Snow. Byrons schwuler Bruder Tom Snow heiratete im vergangenen Jahr in Neuseeland seinen Lebenspartner, das Ehepaar zieht drei Kinder auf. "Damals realisierte ich, wie lächerlich es ist, dass meine Partnerschaft, meine Frau und meine Kinder, den Schutz und die Unterstützung unserer Regierung bekommen, während Tom und seine Familie ins Ausland reisen müssen, um heiraten zu können", sagte der Aiport-Geschäftsführer.

Ein Foto der Beleuchtungs-Aktion wurde auch auf der offiziellen Facebook-Seite des Flughafens gepostet, zusammen mit der Erklärung "Die Familie Snow unterstützt die Ehe für alle":



Die australische Mitte-Rechts-Regierung von Premierminister Tony Abbott lehnt eine Ehe-Öffnung bislang ab, allerdings sprechen sich neben den meisten Oppositionsabgeordneten von der sozialdemokratischen Labor Party und den Grünen inzwischen auch mehrere Abgeordnete der "Coalition" für die Ehe für alle aus. Sie wollen daher erreichen, dass die Regierung eine freie Abstimmung zulässt - damit hätten die Ehe-Befürworter mit großer Wahrscheinlichkeit eine Mehrheit. (cw)

Links zum Thema:
Australischer Minister: Ehe für alle schadet Rinder-Export (08.07.2015)


-w-

#1 Julian 80Anonym
  • 10.08.2015, 12:24h
  • Toll, wie anderswo breite gesellschaftliche Gruppen, Prominente, Unternehmen, Organisationen, etc. für die Rechte von LGBTI kämpfen.

    Nur Deutschland ist von Angela Merkel dermaßen ins Koma regiert worden, dass hierzulande Stillstand herrscht, der dann extremistische Bewegungen wie Pegida, die "besorgten Eltern", etc. begünstigt. Während das Volk schweigend wegschaut...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 RobinAnonym
  • 10.08.2015, 12:34h
  • Es wäre so toll, wenn auch Australien die Ehe öffnen würde. Das wäre nach den bisherigen Eheöffnungen ein weiteres starkes Signal, das der Diskussion noch mehr Auftrieb geben würde.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 LasseJAnonym
  • 10.08.2015, 15:59h
  • Super Aktion - besonder auch deswegen, weil sie zeigt, dass die Diskriminierung auch die Verwandten von Lesben und Schwulen auf die Palme bringt und die Homophoben den Begriff der Familie (auch der traditionellen) nicht für sich gepachtet haben. Wenn sich in Deutschland noch mehr Familien so einsetzen würden, wäre der Quatsch mit dem Eheverbot bald vorbei.
  • Antworten » | Direktlink »