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Das schwule New York der Siebziger

Tolle Eltern gab es schon beim New Yorker Gay Pride March im Jahr 1975 - unser Bild des Tages stammt aus dem beeindruckenden Fotoband "Coming Out" von Leonard Fink.

Der jüdische Fotograf und Akteur (1930-1992) galt bis zu seinem Aids-Tod als inoffizieller "Bürgermeister der Christopher Street". Täglich war Fink mit seiner Kamera und auf Rollschuhen im New Yorker West Village unterwegs, um das schwule Cruising und Sonnenbaden an den Piers, das Posen an den Szene-Bars sowie die Aktionen der immer stärker werdenden Schwulenbewegung zu dokumentieren.







Obwohl Fink seine Arbeiten zu Lebzeiten nie ausgestellt hat, zeigte er sie Freunden und verschickte sie als "Grußkarten".

Erst ein knappes Vierteljahrhundert nach seinem Tod erfahren die Fotografien eine angemessene Würdigung: Nachdem sie im Frühjahr im Schwulen Museum* in Berlin als Sonderausstellung zu sehen waren, hat die Schweizer Edition Clandestin einen gleichnamigen Bildband veröffentlicht.







Das 224 Seiten starke Buch ist nicht nur aus schwuler Sicht interessant: Fink dokumentierte mit seinen Fotografien über die Piers auch den Zerfall einer heute nicht mehr existierenden Architektur an der West-Seite von Manhattan, der das allmähliche Erlöschen jener Subkulturen nach sich zog.

Erhältlich ist "Coming Out: Photographs of Gay Liberation and the New York Waterfront" für 48 Euro u.a. bei Amazon.de. (cw)


-w-

#1 Homonklin44Profil
  • 11.09.2015, 15:08hTauroa Point
  • Da erkennt man erst,wie weit hinterher die Siebziger auf den deutschen Dörfern waren.

    So eine coole Mum hätte ich gern gehabt!
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#2 Patroklos