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Hermes Phettberg als Comicheld

Hermes Phettberg als Comicheld. Im November kommt "Blue Jeans - Der Phettberg-Comic" auf den Markt - finanziert wurde das Projekt über Crowdfunding.

Das Buch ist eine Gemeinschaftsarbeit vom Ex-Medienstar und Jeansboy-Verehrer Hermes Phettberg, der von seinem heutigen Elend schreibt, und Phettberg-Fan Walter Fröhlich, der dazu die passenden Szenen zeichnet.



"Das Buch ist für alle gemacht, die sich noch an den Grandseigneur der Talk-Shows erinnern und neugierig sind, wie er heute seinen Alltag verbringt", heißt es zu "Blue Jeans" auf der Startnext-Seite. "Für Leser, die sich auf den experimentellen Wortwitz von Phettberg freuen und die selbst dem Leiden noch eine unterhaltsame Note abgewinnen können."

Bereits Wochen vor Ablauf der Crowdfunding-Kampagne kamen die benötigten 5.000 Euro zusammen. Für 17 Euro kann man den Comic noch bis zum 31. Oktober auf Startnext (und nur dort!) bestellen - im Buchhandel soll der limitierte Band nicht erhältlich sein.



Eine mehrseitige Leseprobe steht als PDF zum Download zur Verfügung.

Hermes Phettberg, Jahrgang 1952, ist eine Ikone der österreichischen Schwulenbewegung. Als legendärer TV-Moderator erlebte er Mitte der 1990er Jahre mit der "Netten Leit Show" einen sagenhaften Aufstieg aus dem subkulturellen Underground ins Rampenlicht des Fernsehens. Er wurde 1993 mit dem Franz-Grillparzer-Preis der "Anonymen Aktionisten" ausgezeichnet und erhielt 2002 den Preis der Stadt Wien für Publizistik. Nach einem Schlaganfall im Jahr 2007 sind Phettbergs Sprachzentrum und Feinmotorik massiv gestört.

Sobo Swobodniks Dokumentarfilm "Der Papst ist kein Jeansboy", der 2013 in Wien Premiere hatte und vor kurzem auch in Deutschland anlief, hat Hermes Phettberg in die Öffentlichkeit zurückgebracht. (cw)


-w-

#1 wiking77
#2 Patroklos
#3 giliattAnonym
  • 22.09.2015, 00:02h
  • Ich respektiere Hermes wegen seines Engagements für Gays. Empfand und empfinde ihn allerdings als überaus unappetitlich. Der erste Rollator-Gag LEBEN IST LEBEN WOLLEN betrifft eh mehr Hetero-Rentner. Die beiden dann hier zitierten Comics habe ich nicht verstanden. Ich kenne das Buch nicht. Aber 50 Illustrationen - eingebettet in Volltext - kosten mich, als Autor, 1.000 Euro selbst zu zahlender Beteiligung. Endpreis des Buches:14,80. Wer wurde bei 5.000/17,- über den Nuckelgezogen? Crowdfunding.
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