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Kartoffeln für die Ehe-Öffnung

Auf der Wiese vor dem Parliament House im australischen Canberra kann man jetzt eine Regenbogenflagge bewundern - aus 1.000 Kartoffeln.

Hinter der Aktion, die von den Abgeordneten die Öffnung der Ehe für lesbische und schwule Paare verlangt, stecken nicht etwa solidarische Bauern, sondern das Jungunternehmer-Paar Will Richards und Dan Buttson. Mit der Polit-Kampagne erhoffen sie sich wohl einige Aufmerksamkeit für ihre neue Webseite Potato Messenger, über die man in Down Under persönliche Botschaften auf Kartoffeln verschicken kann.

Ursprünglich sollte die bunt angemalten Knollen per Crowdfunding finanziert und per Post an Premierminister Tony Abbott verschickt werden. Nach dem überraschenden Sturz des Regierungschefs vor knapp zwei Wochen schwenkten Richards und Buttson auf die Idee mit der Fahne um. (mize)


-w-

#1 Patroklos
#2 DiversityAnonym
  • 25.09.2015, 13:36h
  • Ich bin kein Freund von Lebensmittelverschwendung, nicht mal für eine solche Aktion. Statt Kartoffeln, die man nun leider nicht mehr essen kann, hätte man lieber Steine nehmen können. Die hätte man sich noch irgendwo hinstellen können, ohne dass sie irgendwann vergammeln.
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#3 sprichwörtlichAnonym
#4 AnthrazitProfil
  • 26.09.2015, 11:56hAlfter
  • #2: Ob die Kartoffeln noch genießbar sind kommt auf die verwendeten Farben an. Selbst wenn sie's nicht mehr sind: Kartoffelstärke verwendet man zB in der Textilindustrie, für Klebstoffe und zur Papierherstellung. Zur Zeit wird erforscht ob Grundstoffe für die Kunststoffherstellung (zB biologisch abbaubare Folien) aus Kartoffeln gewonnen werden können. Oder man macht Wodka draus. Verachtet mir die bunte Kartoffel nicht!
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