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Zu heiß für die U-Bahn

Nach Beschwerden von Passagieren hat die Toronto Transit Commission (TTC) U-Bahn-Werbung für eine schwule Dating-App wieder entfernen lassen.

Die ersten Poster für Squirt.org hingen bereits seit Juni unbeanstandet in der Station Wellesley in der Nähe des Gay Village, Ende August tauchten sie dann auch in Zügen auf. Insgesamt hatte das in Toronto ansässige Szene-Unternehmen Pink Triangle Press 100 Plakataushänge mit zwei verschiedenen Motiven in Auftrag gegeben.



"Wir haben die Motive wieder entfernt, weil sie illegalen Sex in der Öffentlichkeit bewerben", begründete TTC-Sprecher Danny Nicholson die Entscheidung der Verkehrsbetriebe.

Squirt-Geschäftsführer Attila Szatmari wies den Vorwurf zurück. Zwar gebe es auf der Homepage der Dating-App auch Cruising-Tipps, diese würde man aber etwa auch auf Yelp finden. Er vermutet Homophobie als wahren Grund. So sei Werbung für die heterosexuelle Dating-App Tinder in Torontos U-Bahnen weiterhin zu sehen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte eine ähnliche Werbung für Squirt.org an Bushaltestellen in Miami für Wirbel gesorgt. Nach Beschwerden und homophobem Vandalismus (siehe kürzlich aufgetauchtes Video unten) waren die Plakate von der Stadt ebenfalls entfernt worden. (cw)


-w-

#1 PeerAnonym
  • 27.09.2015, 10:35h
  • Was sind das nur für durchgeknallte Kleingeister, die in ihrem Leben nichts anderes haben, als sich über sowas aufzuregen.

    Dass die auch noch Erfolg haben und die Werbung beendet wurde, ist ein Skandal und eine schwarze Stunde für die Meinungs- und Redefreiheit.
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#2 Patroklos
  • 27.09.2015, 12:27h
  • Daß es in den USA kranke Spießer gibt, ist ja bekannt, aber jetzt haut Kanada in die gleiche Kerbe! Ich finde die Poster keineswegs anstößig, die abgebildeten Männer regen die Fantasie an!
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#3 paren1957Ehemaliges Profil
#4 ihrer FreiheitAnonym
  • 27.09.2015, 15:05h
  • Sexistischer Müll überall im öffentlichen Raum, aber wehe, es werden mal ein paar geile Männer miteinander abgebildet, dann schreit die bürgerliche Sittenpolizei gleich auf und zensiert schamlos. Hier geht es um nichts anderes als systematische heteronormative Indoktrination und die Unterdrückung von Homosexualität, überhaupt von freier, selbstbestimmter Sexualität, von Kindesbeinen an, als wesentlichem Bestandteil der Unterdrückung der Arbeiter*innenklasse insgesamt.
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#5 RobinAnonym
  • 29.09.2015, 10:15h
  • Dieser Typ, der die Leuchtreklame zerstört hat, sollte den Ersatz bezahlen. Und der gehört, nebenbei gesagt, in die Klappse.
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