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Wandgemälde homophob beschmiert

Wandgemälde homophob beschmiert: Über ein Graffito zwei sich umarmender Polizisten in Erfurt wurde der Spruch "Fuck Homos" gesprüht - das Kunstwerk wurde bereits wieder hergestellt.

Das Bild des lokalen Künstlers Veit Gossler ist Ende August entstanden, die Schmiererei eines unbekannten Täters ereignete sich in der vergangenen Woche. Das Wandgemälde in der Pergamentergasse erinnert an das legendäre Bansky-Gemälde "Kissing Coppers", das jahrelang einen Pub in Brighton verzierte. In der Erfurter Version ist der Kuss nur angedeutet.

"Neben dem offensichtlichen ironischen Wink auf die 'starke und harte' Exekutive unseres Staates geht es natürlich um Freiheit, Offenheit und Gleichwertigkeit aller Menschen auf der Welt", erklärt Gossler sein Werk gegenüber queer.de. "Am Ende ist es auch ein Wink auf die immer noch existierenden Unterschiede jeweder Art in unserem Gesellschaftssystem."

Das Hausbesitzer hatte das Werk selbst in Auftrag gegeben, nachdem das Gebäude immer wieder zur Zielscheibe von illegalen Graffiti wurde. In den letzten Wochen wurden laut einem Bericht des Blogs "Kollektive Offensive" mehrere Graffiti in der Innenstadt Erfurts durch fremde Kürzel übermalt. (mize)


-w-

#1 Patroklos
  • 08.10.2015, 09:08h
  • Diese elenden Schmierfinken! Im Film "Die nackte Kanone" gab es eine Szene, in der Graffitisprayer beim Sprühen der Farbe an einer Wand von dieser dann selbst mit Farbe besprüht wurden! Sowas sollte man in Deutschland auch mal einführen!
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#2 FelixAnonym
  • 08.10.2015, 10:06h
  • Das ist das einzig richtige, sowas immer wieder herzustellen. Würde man das nicht tun, würden die Täter das als Sieg und Bestätigung werten und dann erst so richtig aufdrehen.

    Nichtsdestotrotz muss natürlich auch nach den Tätern gesucht werden, denn in solchen Fällen handelt es sich nicht einfach nur um Sachbeschädigung, sondern das ist vor allem auch ein Hassverbrechen.
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#3 LucaAnonym
  • 08.10.2015, 10:18h
  • @ #2:
    Volle Zustimmung!

    Aber es ist auch enorm wichtig, die Gründe für solche Taten zu bekämpfen. Also z.B. endlich volle rechtliche Gleichstellung, die sehr wohl auch viel in der Gesellschaft verändert.

    Und vor allem natürlich auch: mehr Bildung und Aufklärung. In den Medien, aber vor allem natürlich auch bereits in den Schulen, Jugendeinrichtungen, etc.
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