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Oscarwürdige schwule Liebe aus Thailand

Zur Wahl des besten fremdsprachigen Films schicken fünf Länder Filme mit LGBT-Themen ins Rennen.

Ganze 81 Länder haben einen Film für den internationalen Preis bei der Oscar-Verleihung 2016 nominiert. Diesmal bieten fünf schwule oder lesbische Figuren oder Handlungen:

Thailand geht mit dem Film "How to Win At Checkers (Every Time)" ins Rennen, in dem ein Waisenjunge fürchtet, dass sein älterer, schwuler Bruder ins Militär eingezogen wird. Wer soll sich um ihn kümmern?

Aus der Dominikanischen Republik kommt ein Film über die Liebe zwischen einer reichen Frau und einer deutlich jüngeren, die zudem noch einen Freund an ihrer Seite hat: "Sand Dollars".

Für Irland geht ein Film ins Rennen, der auf Kuba spielt - der Regisseur und Drehbuchautor stammen aus Irland. In "Viva" geht es um einen Jungen, der Drag Performer werden möchte.




Litauen: "The Summer of Sangaile" hat bereits beim Sundance Film Festival den Preis in der Kategorie World Cinema geholt und erzählt von einem Mädchen, das Pilotin werden will und sich in ein anderes Mädchen verliebt.

Aus Griechenland kommt der Film "Xenia" über zwei Brüder, einer schwul, einer hetero, die sich auf die Suche nach ihrem Vater machen.

Jurys werden nun alle Filme sichten und am 14. Januar 2016 eine Auswahl aus fünf Filmen vorstellen. Am gleichen Tag werden alle Filme bekannt gegeben, die eine Chance haben, bei der Verleihung am 28. Februar in Los Angeles einen Preis abzuräumen.

Für Deutschland tritt übrigens "Im Labyrinth des Schweigens" an, das Drama thematisiert die Vorgeschichte der Frankfurter Auschwitzprozesse und zeigt in einer Nebenrolle den Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, dessen Homosexualität gerade im aktuellen Film "Der Staat gegen Franz Bauer" näher erkundet wird.


-w-