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Wirbel um "homosexuelle" Delfine

Die Angst vor "Homo-Propaganda" treibt in Russland immer absurdere Blüten - jetzt steht sogar eine Statue mit "küssenden" Delfinen unter Verdacht.

Nur einen Tag, nachdem das Kunstwerk in der vergangenen Woche in der 400.000-Einwohner-Stadt Brjansk, etwa 380 Kilometer südwestlich von Moskau gelegen, aufgestellt wurde, regte sich bereits Widerstand aus der Bevölkerung. Lokalen Medienberichten zufolge sammelte ein Jugendverband Unterschriften für die Entfernung der Statue, weil sie "fragwürdige kulturelle Werte" vermittele.

Die Stadtverwaltung reagierte prompt und ließ die Bürger auf ihrer Homepage darüber abstimmen, ob sie mit dem Kunstwerk einverstanden sind oder nicht. Nach eindeutigen Manipulationen der Delfin-Gegner - innerhalb von nur fünf Minuten gab es 2.500 Stimmen für die Entfernung - wurde das Vote jedoch abgebrochen.

Die Zukunft der zärtlichen Meeressäuger bleibt damit zunächst offen - damit ihnen nichts zustößt, wurden sie unter Polizeischutz gestellt. (cw)


-w-

#1 SchleicheR74
  • 07.11.2015, 15:15h
  • Mal abgesehen davon, dass diese Delfine eher in den Freizeitpark gehören, wo solcher Kitsch gut aufgehoben ist, haben die Russen echt nicht mehr alle Latten am Zaun.
    1. Solche einfachen Delfine sind keine Kunst
    2. Ich erkenne keine Geschlechter an den Figuren
    3. Die Hexenjagd auf Schwule und Lesben in Russland ist in vollem Gange

    Wenn der "Künstler" genau das damit ausdrücken wollte, dann ist es doch wieder Kunst *g*
    Kultur kann manchmal echt schwierig sein ;)
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#2 Petrillo
  • 08.11.2015, 11:22h
  • Stimmt, die Dinger sehen eher nach Freizeitpark aus!

    Abgesehen davon kann der Künstler ihnen ja jeweils ein Loch und ein Zäpfchen anmontieren, damit auch die Spinner zum Schweigen gebracht werden - dafür dürfen dann die Eltern den lieben Kleinen erklären, was die güldenen Delfine denn "da unten" haben...
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