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Homo-Küsse im Refugee-Guide

Mit küssenden Lesben und Schwulen klärt das österreichische Innenministerium Flüchtlinge über das Leben in der Alpenrepublik auf.

Der neue "Refugee Guide", der ab Januar in mehreren Sprachen u.a. an Erstaufnahmestellen und Polizeistationen verteilt werden soll, enthält 28 illustrierte Grafiken zu den Themenbereichen Menschenwürde, Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat, Gleichberechtigung sowie Kinderrechte.

Zum Thema Homosexualität heißt es: "Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind in Österreich erlaubt. Frauen dürfen mit Frauen und Männer mit Männern zusammenleben." Die küssenden Paare wurden zusätzlich mit einem großen grünen Haken ergänzt.

Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) erklärte in einer Pressemitteilung, es sei eine große Herausforderung, "dass hier Menschen aus teils völlig anderen Kulturkreisen zu uns kommen". Es sei eine "Frage der Fairness, diese Menschen so früh wie möglich darüber zu informieren, was sie in unserem Land erwartet - um schon von Beginn an mögliche Missverständnisse über das Leben in unserem Land auszuräumen". (cw)


-w-

#1 MarcAnonym
  • 20.12.2015, 11:47h
  • Halte ich für sehr wichtig.

    Auch wenn richtige Fotos vielleicht besser gewesen wären als solche abstrakten Zeichnungen, wo sich noch dazu die Gesichter nicht mal berühren.
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#2 JariAnonym
  • 20.12.2015, 11:55h
  • Das ist eine Illusion, glauben diese Leute in der Politik ernsthaft, dass man mit ein paar gezeichneten Bildchen eine kulturelle, Jahrtausende alte Prägung einfach so wegmachen kann? Die schaffen es teilweise nicht einmal, Frauen als gleichwertige Menschen zu sehe! Wie viele Leute integrieren sich wirklich? Wie schnell fällt diese Entwicklung wieder, man sieht es an den sehr vielen IS-Kämpfern, die von Europa aus in den Krieg zogen! Wie war so etwas möglich? Man muss Integration auch wollen...
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#3 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 20.12.2015, 11:56h
  • Also ich sehe da keine Küsse, sondern relativ große Abstände zwischen den Partner_innen.
    Oder hab' ich Tomaten auf den Augen?

    Aber wahrscheinlich ist das für österreichische Verhältnisse schon obszön genug.
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#4 BenniAnonym
  • 20.12.2015, 15:24h
  • Das Informieren ist das eine.

    Dann muss man aber auch Verhalten, dass sich gegen demokratische Grundwerte richtet, sanktionieren.

    Es muss denen nicht nur gezeigt werden, dass es das hier gibt, sondern denen muss ganz klar gesagt werden, dass sie das auch zu akzeptieren haben.
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#5 Sabelmann
  • 20.12.2015, 15:41h
  • @UrsaMajor...wahrscheihnlich ist das im Vergleich zu Deutschland radikal fortschrittlich!
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#6 wiking77
  • 21.12.2015, 13:02h
  • Was sagt der Zentralrad der Muslime dazu? Wäre da nicht mehr kulturell-religiöse Sensibililtät von Nöten?
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