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Der Lesbenkuss, der keiner ist

Ein hintersinniges Zeichen gegen Homophobie setzte die ehemalige Darstellerin der RTL2-Realitysoap "Berlin - Tag & Nacht" Anne Wünsche.

Das Foto, auf dem sie eine Frau zu küssen scheint, postete die 24-jährige Schauspielerin am Sonntag auf ihrer Facebook-Seite - zusammen mit den Worten "Love is Love". Ein klares Statement gegen Homophobie, das bei ihren über 434.000 Fans überwiegend gut ankam: Bislang klickten rund 13.000 auf "Gefällt mir".

Nur die wenigsten haben indes bemerkt, dass es sich bei der zweiten Frau auf dem Schnappschuss in Wahrheit um Anne Wünsches Verlobten Henning Merten mit Perücke und Lippenstift handelt. Queerer kann man wohl nicht zeigen, dass es völlig egal ist, wen man liebt! (mize)


-w-

#1 SebiAnonym
  • 23.02.2016, 12:25h
  • Tolle Aktion!

    Das zeigt, wie absurd die Diskriminierung von Liebe anhand irgendwelcher Geschlechter-Stereotypen ist.

    Meinen vollsten Respekt den beiden! Danke!
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#2 MariusBAnonym
  • 23.02.2016, 17:54h
  • Selfies welche Männer von sich posten sehen ja noch halbwegs natürlich aus, aber bei Frauen wird klischeegerecht noch mehr Fotoshop und Inszenierung benutzt. In diesem Fall des Bildes so sehr, das es Hetensoftpornolike aussieht. Das erhöht die Klickzahlen von Heten, die nichtmal merken das Fotoshop und Schminke auch Männer zu "Lesben" machen können. Für lgbti Sichtbarkeit bringt es allerdings nichts,die Heten interessiert trotz des nicht als Mann erkrnnbaren Models nur der Lesbenkuss
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#3 Homonklin44Profil
  • 24.02.2016, 03:02hTauroa Point
  • Cool. Ich kenne die Schauspielerin nicht, und könnte gar nicht feststellen, dass eine der Personen kein Mädchen ist.

    Frei abgewandelt nach Jacko : It doesn't matter if you're gay or straight!

    Love is everything!
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#4 SameOld SameOldAnonym
  • 24.02.2016, 13:34h
  • Im Grunde wird hier nur reproduziert, was der allgegenwärtige Heterosexismus ständig inszeniert, nämlich Frauen als Lustobjekte. Das zieht sich von der heterosexuellen Gewaltporno- über die Musik- bis in die Film-/TV-Industrie. Frauen dürfen und sollen - aus männlich-zwangsheterosexueller Perspektive, versteht sich - immer miteinander "rummachen", ganz im Gegensatz zu Männern. "Cool" im Sinne von innovativ und subversiv wäre es daher gewesen, wenn sich hier die Frau als Mann gestylt hätte.
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