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Bild des Tages - 27.02.2016

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Stuttgart wappnet sich für die "Demo für alle"



27.02.2016 Stuttgart wappnet sich für die "Demo für alle": Mit gleich mehreren Aktionen begegnet man am Sonntag dem erneuten Protest gegen die Ehe für alle und Schulaufklärung über Homo- und Transsexualität.

Zwei Wochen vor der entscheidenden und spannenden Landtagswahl in Baden-Württemberg hat sich für Sonntag wieder eine "Demo für alle" in Stuttgart angekündigt. Ab 14 Uhr wollen sich mehrere tausende Homo-Hasser auf dem Schillerplatz mit rosa und hellblauen Ballons und zahlreichen Plakaten mit menschenfeindlichen Slogans versammeln. Als Redner sind unter anderem der Salzburger Weihbischof Andreas Laun und die antifeministische Publizistin Birgit Kelle angekündigt (queer.de berichtete).



Neu ist, dass die Menschenmasse aus "Besorgten Bürgern", christlichen Fundamentalisten und Rechtspopulisten und -extremisten nicht mehr zu dem Platz vor der Oper demonstrieren kann, um dort ihre Abschlusskundgebung abzuhalten. Dort laden nämlich zwischen 13 und 16 Uhr Mitglieder der Staatsoper, des Stuttgarter Balletts, des Schauspiels, des Staatsorchesters, des Staatsopernchors, der Jungen Oper, der Gruppen CIS, Polywaggons und LOTTE - land of the temporary eternity sowie der Akademie Schloss Solitude zu einem Kulturfest unter dem Titel "Shakespeare in Love".

Auch das Kunstmuseum, das Literaturhaus und der Württembergische Kunstverein sind daran beteiligt, versprochen werden "Musik, Gesang, Tanz, Texte, Schauspiel, Performances, gemeinsames Singen, viele bunte Luftballons und viele Überraschungen". Angestellte der Oper hatten bereits der letzten "Demo für alle" im Oktober 2015 die Stimmung verdorben, als sie von der Oper ein riesengroßes Transparent in Regenbogenfarben herabließen (queer.de berichtete).



Der Demo die Stimmung verderben will auch das "Aktionsbündnis gegen die 'Demo für Alle'", der u.a. die Antifa und Jugendverbände einiger Parteien und Gewerkschaften angehören. Sie rufen ab 12.30 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Schlossplatz, um sich "der baden-württembergischen Naziszene und religiösen FundamentalistInnen" entgegenzustellen.



Auf eine friedliche Kundgebung mit Redebeiträgen und Musik setzt ab 14 Uhr auf dem Kleinen Schlossplatz das Bündnis "Vielfalt für alle", dem u.a. der CSD Stuttgart, Enough is Enough und 100% Mensch sowie ATME e.V. angehören. Der ABSEITZ Stuttgart e.V. führt einen Tanz auf, es sprechen Vertreter mehrerer Parteien, der Bündnispartner sowie von Pro Familia. (nb)



Fotos: Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Norbert Blech (2), Andreas Zinßer



Mehr zum Thema:
» Vorbericht: Bischof Andreas Laun spricht auf der "Demo für alle" (23.02.2016)
» Reportage vom letzten Kampftag: "Demo für alle" beklatscht "enthaltsamen" Schwulen (11.10.2015)

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Tags: stuttgart, demo für alle, bildungsplan
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2 Kommentare:

Von Svetlana L
#1 | 27.02.2016, 18:58:21 | Direktlink


Ich drücke allen offen, vielfältigen Menschen die Daumen, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg wird und den Extremisten und Hassern von Vielfalt und Buntheit kein Raum gegeben wird, um ihre menschenverachtende, diskriminierende Meinung kundzutun und anderen aufzuzwingen.
Solidarische Grüße aus Berlin
Svetlana L.


Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014
#2 | 28.02.2016, 01:55:40 | Direktlink


Homophobie ist heilbar! Durch Erkenntnis und Aufklärung. Das Problem ist der fehlende Leidensdruck bei den homophob Erkrankten. Was tun, wenn der Kranke uneinsichtig bleibt?




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