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Herzanfall beim CSD Leipzig

Die Reaktionen reichen von "igitt" bis "wunderschön" - mit seinem diesjährigen Pride-Motiv hat der CSD Leipzig sehr gespaltene Reaktionen ausgelöst.

Am Montag postete der Verein das Poster erstmals auf seiner Facebook-Seite."Das hässlichste CSD-Plakat, was ich je gesehen habe!", kommentierte prompt ein User, "ist das gesponsert von der Fleischerinnung oder Pathologie?". Ein anderer meinte: "Erster Eindruck: Hackfeischklumpen (sehr fein durchgedreht) mit Knetmasse oben drauf und japanischem Küchenmesser durchgesteckt."

Die Rosa Linde Leipzig bezeichnete das Motiv im Kommentar-Feed dagegen als "sehr gut", blieb mit dieser Einschätzung jedoch in der Minderheit. "Auf jeden Fall viel besser als ein buntes Kitschherzchen", schrieb eine positiv denkende Userin: "Aufmerksamkeit erregt es auf jeden Fall, und das ist doch Sinn der Sache."

Der CSD Leipzig selbst erklärte den knallbunten Herzanfall mit großem Pathos: "Vielleicht entnehmen einige dem Plakat auch, dass in jeder Brust, wie auch immer die äußere Hülle aussieht, woran ein Mensch glaubt oder wen er liebt, ein Herz schlägt, und wir uns darin also alle einen und uns daher respektieren und achten sollten."

Im Stadtgebiet plakatiert werden soll das Poster erst ab Ende Juni - Hardcore-Fans können jedoch bereits T-Shirts mit dem Motiv erwerben. Demo und Straßenfest zum CSD Leipzig findet in diesem Jahr am 16. Juli statt. (mize)


-w-

#1 giliatt 2Anonym
  • 02.03.2016, 01:49h
  • Schön im eigentlichen Sinne, weil nämlich langweilig, ist die Grafik nicht. Innovativ auch nicht. Das Ding hat man irgendwann irgendwo schon mal gesehen. Fleischerinnung und Pathologie treffen wohl eher zu. Wobei Gehacktes und Küchenmesser ausscheiden dürften. Japanisch mutet das Bild sehr wohl an. SPLING!!! Erinnert ein wenig an die strahlenumkränzten pädophilen Hentai-Kritzeleien und Jungferndeflorierungen infantiler fernöstlicher Autoren. Glässlichel Dleck!
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