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"Homo-Propaganda" mit neuem Parfum

Für sein neues Unisex-Parfum "CK2" wirbt Calvin Klein auch mit einem Schwulen- und einem Lesbenpaar - zum Verkaufsstart in Russland hagelt es nun Anzeigen wegen "Homo-Propaganda".

Der in Puerto Rico von Ryan McGinley produzierte Werbespot ist zwar bereits seit Ende November 2015 auf Youtube online, doch erst seit kurzem gibt es den neuen Duft auch in der ehemaligen Sowjetunion. Nach den Beschwerden prüfen die Ermittlungsbehörden der Hafenstadt Archangelsk laut Medienberichten derzeit noch, ob der einminütige Clip gegen russische Gesetze verstößt.

In dem Video tauchen vier Paare auf, zwei heterosexuelle sowie zwei homosexuelle. Die Schwulen sieht man mit freiem Oberkörper auf einem Motorrad fahren, während die Lesben auf einer Autobahnbrücke ihre Brüste entblößen.



Trotz der vorbildlichen sexuellen Vielfalt im Clip dürfen sich die Homos - anders als die Heteros - leider nicht küssen:


Das seit mehreren Wochen auch in Deutschland erhältliche Unisex-Parfum verkörpere "den Thrill des Lebens" und feiere die "Beziehung zweier Menschen, die sich nicht durch ihr Geschlecht, sondern ihre Persönlichkeit definieren", heißt es in der Pressemitteilung von Calvin Klein zu "CK2". "Er beschreibt ein Zusammenkommen, frei von Klischeevorstellungen und Konformität." (mize)


-w-

#1 ThanxbutnothanxAnonym
  • 14.03.2016, 18:22h
  • Entweder gleichberechtigte Darstellung für Alle oder gar nichts. Schwule können (und sollten) auf eine solche, im Kern heterozentrische und reduzierende, Vereinnahmung durch Konzerne verzichten.
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#2 HamburgerJungAnonym
  • 14.03.2016, 20:37h
  • Besser als nix, aber: Das sich Männer auf dem Roller an nackter Haut berühren mag in Russland schon als schwul durchgehen, aber wenn Frauen ihre Brüste vorwiegend heterosexuellen Autofahrern zeigen hat das eher nichts mit lesbisch zu tun. Und das sich nur das Heteropaar küssen darf ist auch typisch.
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#3 Homonklin44Profil
  • 15.03.2016, 02:59hTauroa Point
  • Wahnsinn! Warum gibt es solche Männer wie den Blonden nie im richtigen Leben? *Seufz* Reaktionen in Russland -typisch paranoid. Die müssen ja schon bei jedem Bruderkuss am Zittern sein! Ja,und den Mädchen würden sie zuprosten!
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#4 Klaus No 17Anonym
  • 15.03.2016, 07:59h
  • Das ist schön, dass die Werbung die Provokationsmacht der Homosexualität für sich, für ihre Wirkung entdeckt. Russische Hysteriker provozieren (noch dazu so harmlos), um in Westeuropa zu verkaufen - für global agierende Firmen ist das eine Option. Ich wünsche mir noch mehr solcher Provokationen!
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#5 RobinAnonym
  • 15.03.2016, 09:03h
  • Das zeigt nur wieder mal, wie lächerlich diese russischen Gesetze sind.

    Ich hoffe, Calvin Klein wird da nichts ändern. Dann sollen die Russen halt weiter stinken, wenn sie sich nicht pflegen wollen...
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#6 RobinAnonym
  • 15.03.2016, 09:05h
  • @Thanxbutnothanx (#1):

    Das hat doch nichts mit Vereinnahmung durch Konzerne zu tun.

    Ob es uns gefällt oder nicht, aber Werbung hat nun mal viel Einfluss auf die öffentliche Meinung und mit Werbung kann man durchaus auch Stimmungen verändern.

    Wenn dann in Werbung LGBTI gleichberechtigt neben Heteros gezeigt werden, ist das auch ein Statement und hat auf viele Menschen durchaus Einfluss.
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