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Mit Babys für die Ehe-Öffnung

Die Initiative "Ehe gleich" kämpft in Österreich gegen das Ehe-Verbot für lesbische und schwule Paare - jetzt hat sie eine prominente Unterstützerin gewonnen.

Die unabhängige Bundespräsidentschaftskandidatin und ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofs Irmgard Griss unterzeichnete in dieser Woche eine Unterstützungserklärung. "'Gleiches Recht für alle' ist ein Grundprinzip der Gerechtigkeit, die mir als ein besonderes Anliegen ist", erklärte die 69-Jährige. "Daher setze ich mich für die Aufhebung des Ehe-Verbots für gleichgeschlechtliche Paare ein. Es darf nicht sein, dass es für die Partnerschaft zwischen zwei Menschen zwei unterschiedliche Klassen gibt - eine solche Diskriminierung im Rechtsstaat Österreich ist inakzeptabel."

Die vom Rechtskomitee Lambda initiierte Petition "Ehe gleich" haben bislang rund 50.000 Menschen unterschrieben. Ihre Argumentation ist in der Community allerdings nicht unumstritten. So weist die Initiative in einer Postkartenkampagne mit Babys und Großeltern darauf hin, dass Österreich als einziges Land der Welt lesbisch-schwulen Paaren zwar das volle Adoptionsrecht gewährt, eine Heirat jedoch verbietet. Kinder in homosexuellen Partnerschaften hätten deshalb den Makel, "unehelich" aufzuwachsen.

Bereits im vergangenen Jahr klagten mit dem Argument der "Unehelichkeit" mehrere Kinder aus Regenbogenfamilien zusammen mit ihren Eltern vor dem Wiener Landesverwaltungsgericht, wurden jedoch abgewiesen (queer.de berichtete). Am 21. März gibt es nun einen zweiten Anlauf vor dem Landesverwaltungsgericht Oberösterreich in Linz. (cw)


-w-

#1 Johannes45Anonym
  • 18.03.2016, 15:25h
  • Sehr lobenswert diese Kampagne und auch sehr lobenswert, das Rechtsanwalt Graupner Musterklagen durch die Gerichtsinstanzen in Österreich verfolgt.

    Hier in Deutschland haben wir leider mit dem linken Aktivisten Manfred Bruns ein Versäumnis, da Musterklagen nicht bis vor das BVerfG angestrebt werden.
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#2 SebiAnonym
  • 18.03.2016, 16:01h
  • Gute Aktion mit tollen Motiven...

    Das wird die vom Hass zerfressenen Fanatiker zwar auch nicht überzeugen, aber vielleicht ja genug andere...
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#3 leERtASte_
#4 Homonklin44Profil
  • 19.03.2016, 12:21hTauroa Point
  • Das unterschreibt man doch gern! Kinder aufgrund der Elternkonstellation zu benachteiligen geht nun mal gar nicht, und die Gleichstellung der Ehe ist der einfachste Weg, das zu richten.
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