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Cross Dressing im Stadthaus

  • 20. März 2016, noch kein Kommentar

Im Stadthaus Ulm wurde am Sonntag die Foto-Ausstellung "Cross Dressing" eröffnet.

Was passiert, wenn ein Mann sich Frauenkleider anzieht, und was geschieht, wenn sich eine Frau wie ein Mann kleidet? Die neue Ausstellung in Ulm zeigt Bilder von möglichen Verwandlungen, wie sie zeitgenössische Fotografen dokumentieren, reflektieren und inszenieren. Unser Aufmacherfoto stammt aus der Serie "Switcheroo" der kanadischen Künstlerin Hana Pesut, drei weitere Beispiele sind in der unten verlinkten Galerie zu sehen.

Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll: Cross Dressing kann sowohl Verkleidung sein als auch Zeugnis von Geschlechtsidentität. Es kann Ausdruck sein von politischen Statements, ebenso ein Mittel der Deckung, um widrigen Umständen zu entkommen. Und auch als kulturelle oder rituelle Handlung gibt es dieses "gesellschaftliche Phänomen".

"In der Schwulen- und Lesbenbewegung seit den 1960er Jahren bekam das Cross Dressing eine gesellschaftspolitische Bedeutung", heißt es in der Ankündigung, "Drag-Kings und Drag-Queens sprengten die Rollenklischees und gesellschaftliche Normen, von denen sich die Queer-Bewegung diskriminiert fühlte."

Im Ulmer Stadthaus zu sehen sind Werke von Annette Frick, Pepa Hristova, Klaus G. Kohn, Hana Pesut, Reiner Riedler, Ingo Taubhorn, Jon Uriarte und Iris Segundo. Ergänzt wird die Schau durch anonyme Fotografien vom Anfang des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung "Cross Dressing" läuft bis zum 5. Juni im Stadthaus Ulm. Der Eintritt ist frei. (cw)

Galerie:
Cross Dressing (3 Bilder)

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