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Von Männern und Schweinen

Von Männern und Schweinen. Pünktlich zum schwulen Berliner Fetischtreffen wird am Samstag in der Galerie Dencker & Schneider die Ausstellung "Fallos" eröffnet: Die beiden Künstler Arthur Gillet und Marc Martin setzen sich mit Männlichkeit auseinander - und verschaffen sich gegenseitig Erektionen.

Der Fotograf Marc Martin, von dem 2015 der schöne Bildband "Dur Labeur" mit sexy Prolls erschien, inszeniert in "Fallos" sein diesmal einziges Model Arthur Gillet in archaischen und modernen Posen.

Die beiden schwulen Männer spielen dabei mit den Kodes, die üblicherweise mit Männlichkeit in Verbindung gebracht werden - wie Autorität, Dominanz, Eroberungslust, Potenz, Leistungsfähigkeit oder Technikverliebtheit. Sie suggerieren Unsichtbarkeit, Intuition, Lust, Utopie, Zufall und Zweifel, Bedächtigkeit und Sehnsucht. Das Perverse dabei: Sie bringen Licht in dunkle und schmutzige Gefilde. Sie betonen den Absturz und veredeln den Fall.


Parallel zu Marc Martins Fotografien hat Arthur Gillet, der an der Hochschule der Schönen Künste in Rennes studiert hat, sieben phallische Objekte geschaffen: Vasen, die entweder zum Aufnehmen oder zum Eindringen gedacht werden können. Sie vertreten sieben Urtypen des Monumentalen, die sich wie die Objekte in einer systematischen Erektion befinden - Potenz und Ruine zugleich.



Die Ausstellung "Fallos" wird am Ostersamstag um 18 Uhr in der Galerie Dencker & Schneider (Kalckreuthstr. 14, Berlin-Schöneberg) eröffnet, dort ist sie dann bis zum 5. Mai zu sehen. Parallel ist gleichnamiger 92-seitiger Bildband erschienen. Zum Preis von 25 Euro ist er in der Galerie, beim Buchladen Prinz Eisenherz oder auf der Homepage von Marc Martin erhältlich. (cw/pm)

Galerie:
Fallos (7 Bilder)

-w-

#1 MMAGAnonym
#2 auch schönAnonym
#3 stromboliProfil
  • 26.03.2016, 10:30hberlin
  • wie doch stile sich gleichen.. der IS-rauschebart im schwulen männerhimmel.
    Nur das die einen sich nicht mit schweinen fotographieren lassen.
    Oder sollte der IS-prototyp nun im schwulen angekommen sein?
    Jedenfalls, man hat wieder haar im mund...
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#5 stromboliProfil
  • 26.03.2016, 10:57hberlin
  • zu rauschebart..
    so erotisch die person auch ist, es stellt sich wirklich die frage: gibt es eine identifikation mit dem aggressor? Also nur "mode" gibts nicht, ist nicht abgelöst von gesellschaftlicher umgebung...
    interessant!
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#6 plauschezartAnonym