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Zickenkrieg an der Glienicker Brücke

In der Nacht zum 23. April hat ein "Tunten-Aktions-Kollektiv" aus Protest gegen angebliche "Kürzungen" eine Regenbogenfahne an der Glienicker Brücke zwischen Potsdam und Berlin befestigt. Im "Bekennerschreiben" wird u.a. der Rücktritt von Harald Petzold als queerpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag gefordert.

Mit der Aktion geht der Potsdamer Zickenkrieg der Aktivisten Carsten Bock und Jirka Witschak vom Verein Katte e.V. gegen die linke Landessozialministerin Diana Golze und den zunehmend genervten Rest der Brandenburger LGBT-Community in eine neue Runde. Der Dauerstreit war in diesem Monat eskaliert, weil das Sozialministerium einen fehlerhaften Förderantrag von Katte e.V. abgelehnt hatte (queer.de berichtete).

"Unverzichtbare Strukturen der Homo-Selbsthilfe" würden "In akute Existenznot" getrieben, beschwert sich deshalb das "Tunten-Aktions-Kollektiv". In dem "Bekennerschreiben", das auf dem vom Katte e.V. veranworteten Portal gaybrandenburg.de veröffentlicht wurde, schießt es außerdem gegen die vom Land geförderte Aidshilfe (eine Institution, die sich "überlebt" habe) und den Bundestagsabgeordneten Harald Petzold, der die Brandenburger Sozialministerin in einer Pressemitteilung verteidigt hatte. Er sei deshalb "als queerpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Die Linke keinen Tag länger haltbar".

Die Glienicker Brücke ist als "Brücke der Spione" weltweit bekannt. Während des Kalten Kriegs wurden dort mehrfach Agenten ausgetauscht. (mize)


-w-

#1 Ginnifer HartzAnonym
  • 25.04.2016, 20:15h
  • Der "zunehmend genvervte Rest" sind nur die Vereine, in denen Petzold "Ehrenvorsitzender" ist oder Vorsitzender war: Die "Landeskoordinierungsstelle" mit dem abgehalfterten Ex-Lambdageschäftsführer (Berliner), der vor allem um die Sicherung seines Gehalts bemüht ist, und der auf Frauen und Prostitierte spezialisiertn Potsdamer Aidshilfe mit dem als Feigenblatt für MSM angestellten Schwulen (auch ein Berliner). An die beiden fließt nämlich aktuell das gesamte LSBTI-Geld in BRB.
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#2 hugo1970Profil
#3 VernunftAnonym
  • 25.04.2016, 23:59h
  • An das Tunten-Aktions-Kollektiv:

    Wenn ein Antrag fehlerhaft ist, wäre es illegal, das zu bewilligen. Die sollten nicht andere für ihre eigenen Fehler verantwortlich machen.

    Und wer wirklich behauptet, die AIDS-Hilfen hätte sich überlebt, beweist mit dieser Arroganz und Ignoranz nur, dass er sich selbst überlebt hat und jeden Bezug zur Realität verloren hat.
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#4 RadiotanteAnonym
  • 26.04.2016, 09:13h
  • Meine Meinung. In Brandenburg läuft komplett alles schief. Der Zickenkrieg zwischen den Lagern ist unerträglich und macht die Arbeit einer queeren Community praktisch unmöglich. Wer als Neuling in dieses Brandenburger Haifischbecken springt, muss sich immer von irgendjemand blöd kommen lassen. Ich sage ja immer, BRB besteht aus lauter Tümpeln und überall sitzt eine dicke Kröte drin die laut ist. Keine dieser Kröten schaut über ihren Horizont und wehe jemand mit neuen Ideen kommt. HILFE
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