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Drag Queens warnen junge LGBT vor dem Rauchen

Unter dem Motto "This Free Life" hat die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) eine kreative Kampagne gegen Tabakkonsum bei jungen LGBT gestartet - im schönsten Video schockt eine Drag Queen mit gelben Fingernägeln.

"Ich bin für viele Dinge bekannt, aber nicht für faltige Haut, gelbe Fingernägel, stinkende Haare oder ein kaputtes Lächeln", erzählen aus "RuPaul's Drag Race" bekannte Queens in dem 30-Sekunden-Clip. "Alles ausgelöst wodurch? Durch das Rauchen! Ja, Mädels, jede Zigarette schadet euch!"


Von den über zwei Millionen queeren US-Bürgern zwischen 18 und 24 Jahren griffen mehr als 800.000 mindestens gelegentlich zur Zigarette, heißt es in einer Pressemitteilung der FDA zum Start der Kampagne. Der Anteil sei damit annähernd doppelt so hoch wie bei heterosexuellen jungen Erwachsenen. Zu den Gründen zählen laut der nationalen Gesundheitsbehörde unter anderem Stress im Coming-out-Prozess und Diskriminierungserfahrungen.

Das "neue Leben" sei frei von Vorurteilen, negativen Erfahrungen, aber auch von Tabak, wirbt die Kampagne, die darüber hinaus die so genannten Geselligkeitsraucher in der Szene im Blick hat. Auch wer beim Ausgehen mit Freunden nur hin und wieder eine Zigarette anzünde, "gefährdet seine Gesundheit und begibt sich in die Gefahr der Abhängigkeit".

Für die Kampagne "This Free Life", die Anfang Mai in zwölf US-Städten gestartet ist, steht ein Budget von 35,7 Millionen US-Dollar zur Verfügung - finanziert ausschließlich aus den Einnahmen durch die Tabaksteuer.

In weiteren Videos erzählen junge LGBT von ihren Erfahrungen - und wie sich ein tabakfreies Leben persönlich auszahlen kann. (mize)


-w-

10 Kommentare

#1 FinnAnonym
  • 03.05.2016, 15:28h
  • Coole Videos und gute Aktion.

    Das Leben ist zu schön, um seine Gesundheit und sein Wohlbefinden durch Tabakkonsum zu gefährden. Und stinkend durch die Welt zu marschieren.

    Das hätten die Homohasser wohl gerne, dass wir selbst unser Leben verkürzen...
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#2 JadugharProfil
  • 03.05.2016, 16:36hHamburg
  • Das Tückische des Tabakkonsums ist, daß die Raucher nicht bemerken, wie extrem schnell sie dadurch altern. Viele meiner Freunde hatten durch Streß und Rauchen einen Schlaganfall erlitten.
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#3 YannickAnonym
  • 03.05.2016, 17:28h
  • @Jadughar:

    Und selbst ohne den Gesundheitsaspekt und ohne den Gestank, muss man auch die Auswirkungen auf die Haut beachten.

    Viele Raucher haben mit Mitte 40 schon einen Teint und Falten, wie andere mit Mitte 60. Also irgendwann im Leben darf man auch mal richtig alt aussehen. Aber doch bitte nicht mit Mitte 40 oder 50.
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#4 jochenProfil
  • 03.05.2016, 19:13hmünchen
  • Wer heute bei den immer weiter gehenden Prohibitionsmassnahmen gegen Tabak applaudiert. Sollten bedenken, dass er selbst vielleicht bald Zielscheibe is. Denn Alkohol bietet fast die gleichen Gründe.Alkohol u. Alkoholsucht sind ofviel gravierender als Nikotinsucht. Beispiele?: in D. 10 Mio. Alkoholsüchtige bzw. stark Suchtgefähredet, die Gesundheitskosten für Alkoholmissbrauch liegen bei 24 Mill.,(fürs Rauchen bei ca.11 Mill.. - 40 % aller Straftaten werden von alkoholisierten Personen begangen
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#5 pepp20Anonym
  • 03.05.2016, 20:15h
  • @jochen. Alkohol und Tabak geht meist Hand in Hand, 90 Prozent der Alkoholiker sind auch Raucher.
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#6 FelixAnonym
  • 03.05.2016, 23:49h
  • Ich lass mir doch nicht meine Gesundheit ruinieren, damit sich Konzerne auf meine Kosten bereichern können...
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#7 nyanAnonym
  • 04.05.2016, 08:16h
  • drag queens sind transphobe sexisten und sollten bitte einfach aufhören sich über (trans)frauen lustig zu machen!
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#8 SebiAnonym
  • 04.05.2016, 20:30h
  • @jochen:

    Quatsch.

    Erstens gibt es keine Prohibition, da Tabakprodukte nicht verboten sind.

    Zweitens werden nicht 40% aller Straftaten von alkoholisierten Personen begangen.

    Drittens gibt es natürlich auch Alkoholabhängige und ja, deren Leben ist oft schlimmer als bei Nikotinabhängigen. Aber der entscheidende Unterschied ist, dass sie andere nicht zum Mittrinken zwingen. Es geht ja nur darum, dass auch Raucher andere nicht zum (passiv) mitrauchen zwingen.
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#9 jochenProfil
  • 04.05.2016, 22:00hmünchen
  • @Sebi: Zu behaupten Alkoholisierte würden ihre Mitmenschen nicht schaden ist einfach realitätsfremd. Lies bitte die Polizeistatistiken.
    Dazu kommen im Jahr (Statistik 2012): 3900 Verletzte u. 400 Tote durch Alkoholisierte allein im Strassenverkehr. - Bei häuslicher Gewalt ist zu 80 % Alkohol im Spiel - Justiz u. Polizei können ein Lied davon singen. Die Dunkelziffer von Opfern von Prügel u. Belästigungen durch Alkoholisierte noch nicht mit gerechnet.- Und die EU-Kommision will eine rauchfreie EU
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#10 Marius MAnonym
  • 06.05.2016, 12:07h
  • @nyan:

    Bullshit!

    Dragqueens machen sich nicht über (Trans-)Frauen lustig und ich habe noch nie gehört, dass das jemand so empfindet. Das ist eine Ausdrucksform, die es seit der Antike gibt.

    Im übrigen finde ich es sehr bedenklich, wenn Minderheiten gegeneinander hetzen.
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