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Queerer Frühling in Japan

Am Wochenende wurde in der japanischen Hauptstadt Tokio ein kämpferischer "Rainbow Pride" gefeiert - mit rund 70.000 Teilnehmern beim zweitägigen Straßenfest und der Parade am Sonntag gab es eine Rekordbeteiligung.

Den "Tokyo Rainbow Pride" gibt es erst seit 2013. Eine der Hauptforderungen war in diesem Jahr erneut die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Bislang können Lesben und Schwule in Japan ihre Beziehungen nur symbolisch in zwei Bezirken Tokios (Shibuya und Setagaya) sowie in der eher ländlichen Stadt Igao in der Präfektur Mie eintragen lassen.

An der Parade nahmen auch US-Botschafterin Caroline Kennedy sowie ihre Kollegen Tim Hichins und Anne Barrington aus Großbritannien bzw. Irland teil. Auf einer Kundgebung im Yoyogi Park warb Kennedy unter Jubel des Publikums für die Öffnung der Ehe: "Jeder sollte das Recht haben, den zu heiraten, den er liebt." (cw)

Galerie:
Tokyo Rainbow Pride 2016 (20 Bilder)

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