Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/b?1536

Kopftuchpflicht für Männer!

Kopftuchpflicht für Männer! Die Hamburger Künstlerin Manuela Gangl fotografiert für mehr Gendergerechtigkeit - in ihrer provokativen Porträtserie "Wächter des Paradies" tragen alle männlichen Models Kopftuch.

"Mir geht es um die Emanzipation des Mannes, dessen weibliche Seite gesellschaftlich akzeptiert werden sollte", erklärte die Künstlerin gegenüber dem Stadtmagazin "Szene Hamburg". Gleichzeitig ist ihre Bilderstrecke, die auf die Paradiesbeschreibung im Koran anspielt, eine klare Kritik am religiösen Zwang zur Kopfbedeckung. Das Verstecken langer, offen getragener Haare stehe in vielen Kulturen für die Unterdrückung von Sex, Erotik und weiblicher Macht.

Von so genannten Islamkritikern lässt sich Gangl allerdings nicht so leicht vereinnahmen. Über die inszenierte Angst vor einer "Islamisierung" der Bundesrepublik scheint sie sich im Gegenteil zu amüsieren, und sie begegnet ihr mit einer eigenen, absurden Inszenierung. Gleichzeitig zeigt die Fotografin, dass die Frage der Gleichberechtigung der Geschlechter nicht allein eine einzige Religion betrifft. (mize)

Galerie:
Wächter des Paradies (8 Bilder)

-w-

10 Kommentare

#1 SchmaehdichterAnonym
  • 11.06.2016, 17:22h
  • Wenn der "Irre vom Bosporus" (Erdogan) das sieht, wird er auf jeden Fall wieder Veitstänze aufführen oder wie Rumpelstilzchen vor Wut platzen! Aber das mit den kopftuchtragenden Männern gönne ich diesem Demagogen! Danke für die tollen Bilder, Manuela Gangl!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 ricoAnonym
  • 11.06.2016, 20:17h
  • Das sind ganz islamfeindlche Bilder, wie kann man mit diesem Thema so unsensibel umgehen? I'm not amused..
  • Antworten » | Direktlink »
#3 AgnostikerbaerAnonym
  • 11.06.2016, 21:10h
  • "rico" schrieb:

    "Das sind ganz islamfeindlche Bilder (..) I'm not amused."

    Soll das ein Ironieversuch sein?

    Schon mal von Religionskritik gehört? Schon Karl Marx wusste:

    "Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist."

    Lass anderen Menschen einfach ihren Spaß!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 schwarzerkater
#5 ricoAnonym
  • 12.06.2016, 00:33h
  • @Agnostikerbaer
    Für dich ist das Spass, für andere rassistische Hetze.
    Schon interresant, dass diese "Künstlerin" ausgerechnet Islam verspottet, so typisch katolisch..
  • Antworten » | Direktlink »
#6 AgnostikerbaerAnonym
  • 12.06.2016, 10:52h
  • @rico

    Ja klar, Kritik an den repressiven Ausformungen des Islam ist "rassistische Hetze". Zieht das noch bei jemandem? Klar, dass Religionswächter_innen und Religionsverteidiger_innen Spaß nicht mögen und keine Kunst. Nichts Neues unter der Sonne!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 SchleicheR74
  • 12.06.2016, 11:12h
  • Ich erkenne da keine rassistische Hetze. Oder war es auch rassistische Hetze, als Frauen anfingen UNSERE MÄNNLICHEN Hosen zu tragen und übelste Bildermacher das auch noch zeichneten und fotografierten. Gott interessiert das nen Scheiß! Denn wenns kümmern würde, dann müssten wir Männer jetzt auch Röcke tragen, damit die Frau gar nicht erst in Versuchung kommt, heimlich des Nachts in unsere Hosen zu schlüpfen.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Westliche WerteAnonym
#9 markt-schariaAnonym
  • 12.06.2016, 13:23h
  • badestring-, minirock-, highheels-, bauchfrei-, schulterfrei-, schmink- und langhaarpflicht für männer!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 FAKTAnonym
  • 12.06.2016, 13:36h
  • Wem angesichts (hetero-) sexistischer Dauerinszenierungen durch Konzerne, Medien u. Werbung in dieser Gesellschaft in erster Linie gleich wieder die gefährlichen "Kopftuchmädchen" (siehe AfD usw.) als Projektionsfläche einfallen, um angeblich "Gendergerechtigkeit" herbeizuführen, reproduziert, bewusst oder unbewusst, die herrschenden rassistischen, chauvinistischen Diskurse. Dass das sexistische, LGBT-feindliche ARD/ZDF mit seinen rassistischen Kampagnen das dankbar aufgreift, ist klar.
  • Antworten » | Direktlink »