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Rostock gedenkt der Opfer von Orlando

Bild: Rosa-la-ola Grande

Rostock gedenkt der Opfer von Orlando. Rund 200 Menschen haben am Mittwochabend auf dem Neuen Markt in Rostock der Opfer des Orlando-Massakers gedacht - das Rathaus erstrahlte dazu in Regenbogenfarben.

Bei der Mahnwache wurden die Namen der Opfer verlesen und Kerzen angezündet. Viele der Teilnehmenden haben sich in ein Kondolenzbuch eingetragen. Dieses liegt noch für eine Woche in der "Planbar" sowie im "b sieben" aus und soll anschließend nach Orlando geschickt werden.

Bereits am Mittag wurden vor dem Rostocker Rathaus Regenbogenflaggen gehisst. Sie wehen im Zeichen der Trauer, Solidarität und Anteilnahme noch bis Freitag auf Halbmast.

Mahnwachen und Gedenkkundgebungen fanden auch in zahlreichen anderen deutschen Städten statt, doch nur selten setzte die Politik ein paralleles Zeichen. Zu den positiven Ausnahmen gehört Bielefeld. Die Stadt zeigte ihre Solidarität und Anteilnahme gegenüber den Hinterbliebenen der Opfer in Orlando, indem sie die Sparrenburg in Regenbogenfarben erstrahlen ließ:



Am Samstag wird nun auch das Brandenburger Tor in Berlin - passend zur Gedenkkundgebung am Pariser Platz - ab 21.45 Uhr beleuchtet (queer.de berichtete). Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) reagierte damit doch noch auf entsprechende Forderungen aus der queeren Community. (mize)


-w-

#1 UrsaMajorEhemaliges Profil
#2 GarfAnonym
  • 16.06.2016, 18:09h
  • Also ehrlich, jetzt noch das Brandenburger Tor anzustrahlen ist einfach nur billig und widerlich. Glaubt denn irgendjemand noch daran, dass damit irgendeine Solidarität ausgedrückt werden soll. Es ist nur noch plumpes Anbiedern und ich persönlich finde es beleidigend.
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#3 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 16.06.2016, 18:27h
  • Bei Euerem Website-Relaunch hätte ich gern die Möglichkeit, auch Kommentare zu den Bildern des Tages bewerten zu können. Gerne auch mit "widerlich".
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#4 RobinAnonym
  • 17.06.2016, 01:14h
  • Im Gegensatz zu anderen Staaten, sind es in Deutschland ja leider nur sehr wenige Städte, die solche Aktionen machen.

    Umso mehr danke ich den Verantwortlichen in diesen wenigen Städten, dass sie nicht lange überlegen, sondern einfach handeln.
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