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Holocaust-Gedenken mit Regenbogenfamilien

Bild: Reli Avrahami

Das schwule Paar Udi und Guy ist mit Tochter Danielle und Hündin Nina Teil der Ausstellung "Family Affair. Israelische Porträts" - in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ist sie jetzt an einem überraschenden Ort zu sehen.

In Israel kennt die Porträtserie fast jeder: Zehn Jahre lang durchquerte das Ehepaar Reli und Avner Avrahami das Land, fotografierte zufällig ausgewählte und sehr unterschiedliche Familien und stellte ihnen höchst persönliche Fragen über ihr Leben. Unter dem Titel "Family Affair" erschienen ihre Beobachtungen in der Wochenendbeilage der auflagenstarken Tageszeitungen "Haaretz" und "Maariv".

Von hunderten von Geschichten sind nun achtzig erstmals in Deutschland zu sehen - mit der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg an einem Ort, wo man eigentlich nicht mit fröhlichen und bunten Familien aus dem modernen Israel rechnet.

Die Irritation sei beabsichtigt, erklärte Gedenkstättenleiter Jörg Skriebeleit gegenüber der "Süddeutschen Zeitung". "Auf den ersten Blick wirkt die Ausstellung so leicht, aber es geht viel tiefer." Er sieht die Schau als einen Versuch, über Debatten zu gegenwärtigen Themen der Erinnerung an die NS-Zeit eine Zukunft zu geben. "Das muss Kern unserer Arbeit sein, zum Nachdenken anzuregen", so Skriebeleit.

Die Ausstellung "Family Affair. Israelische Porträts" ist noch bis zum 30. April 2017 täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, von Dezember an bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. (cw)


-w-

#1 FelixAnonym
#2 InselAnonym
  • 23.06.2016, 11:52h
  • Man muss nochmal darauf hinweisen, dass Israel im Nahen Osten wirklich eine Insel ist.

    Überall sonst in der Gegend könnten solche Paare nicht so offen leben. Und man könnte auch keine Fotos-Ausstellungen über sie machen.
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