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Herzlichen Glückwunsch, Barbara!

Herzlichen Glückwunsch, Barbara! Am Freitagabend wurde in Köln der Grimme Online Award verliehen - zu den neun Preisträgern gehört Deutschlands bekannteste Plakatkleberin Barbara, die sich auch immer wieder gegen Homophobie engagiert.

Die Künstlerin, die ihre wahre Identität verbirgt, wurde bekannt, weil sie in Heidelberg immer wieder Verkehrsschilder, Hinweistafeln und Werbeplakate verfremdet - Botschaften im öffentlichen Raum, die ihrer Meinung nach "vorwurfsvoll, beleidigend und kontraproduktiv" sind. So machte sie aus "Ausfahrt Tag u. Nacht freihalten" etwa "Rassisten Tag u. Nacht Mund halten".

Immer wieder bezieht Barbara, die auf Facebook mittlerweile fast eine halbe Millions Fans hat, auch Stellung gegen Homophobie. Die besten Motive haben wir in der unten verlinkten Galerie zusammengefasst.

Ein Einsatz, der auch von der Jury des Grimme Online Award gewürdigt wurde: "Fest steht, dass Barbara mit Kreativität und Sprachwitz gegen Hass, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Verbote vorgeht und für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft einsteht", heißt es in ihrer Begründung. "Barbara schafft mit ihren Aktionen eine sehr sympathische Gegenöffentlichkeit in einer lobenswerten Art. Und eines ist gewiss: Die Inspiration für ihre Street-Art wird ihr in Deutschland so schnell wohl nicht ausgehen." Den Preis erhielt sie in der Kategorie "Spezial".

"Ich freue mich sehr über die Auszeichnung meiner Arbeit, in die ich so viel Herzblut stecke", bedankte sich Barbara auf ihrer Facebookseite. "Ich widme diesen Preis meiner geliebten Oma. Herzlichen Glückwunsch an alle anderen Preisträger und Nominierten. Das Kleben ist schön!"

Für den Grimme Online Award ebenfalls nominiert war das schwule Nollendorfblog von Johannes Kram (queer.de berichtete) - er musste leider mit leeren Hände nach Hause gehen. (mize)

Galerie:
Barbara gegen Homophobie (10 Bilder)

-w-

#1 ursus
  • 25.06.2016, 14:20h
  • ich wünsche schwulen und lesbischen kindern aber keine homophoben eltern.
    sehr schade, dass der nollendorfblog nicht prämiert wurde, er hätte es wirklich verdient.
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#2 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 25.06.2016, 18:32h
  • Ganz abgesehen davon, dass auf Männer stehende Töchter und auf Frauen stehende Söhne genau das ist, was Homophobe sich wünschen: Du hast Recht, ursus. Den Kindern sind -im Umkehrschluss- solche Eltern natürlich nicht zu wünschen! - Barbara. ist durchaus eine respektable Künstlerin, die für Respekt und Akzeptanz eintritt - und wohl doch mehr Mainstream-kompatibel als das Nollendorfblog. Deshalb: schade, dass ein schwules Blog dann doch nicht prämiert wurde.
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#3 AliceAnonym
  • 26.06.2016, 13:30h
  • Die armen Kinder !
    .. werden vielleicht zu homophoben Lesben und Schwulen, die natürlich weder lesbisch noch schwul sind *hüstel* ...
    Aber als "Angstmacher" und "Schadenfreudmacher" ganz nett.
    Doch es bleiben die armen Kinder!
    Lieb Geil!
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#4 AnonymusAnonym
  • 27.02.2017, 18:05h
  • Hey ich finde das meiste ziemlich cool was sie macht aber das mit dem Schwulen Witzen nicht so.Ja es gibt richtig bescheuerte Witze aber auch welche über die man durch aus Lachen könnte,außerdem wenn wir über schwulen-/Lesben witze nicht lachen nur weil sie zum Beispiel Klischee schwule behandeln oder so machen wir uns doch selbst zur Minderheit weil wir über alle anderen Witze lachen nur nicht über diese
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