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Die Allianz Arena zeigte Flagge zum CSD München

In der Nacht zu Sonntag wurde die Heimstätte des FC Bayern München erstmals in den Farben des Regenbogens beleuchtet, um ein "Zeichen für Toleranz gegenüber Lesben, Schwulen und Transgender" zu setzen.

Für die Beleuchtung zum CSD München wurde durch die Autobahndirektion Südbayern im Vorfeld eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Ermöglicht wurde das von weitem sichtbare Regenbogen-Stadion dank des erst 2015 installierten Beleuchtungssystems von Philips mit mehr als 300.000 LED auf einer Fläche von 26.000 Quadratmetern. Die Aktion begann um 21.30 Uhr und dauerte bis Mitternacht.

Die Idee der Beleuchtung ging auf eine Initiative des FDP-Stadtrats Michael Mattar zurück, der im Mai eine Anfrage zum Thema an Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) geschickt hatte.

An der Münchner CSD-Parade unter dem Motto "Vielfalt verdient Respekt. Grenzenlos" nahmen am Samstag rund 10.000 Menschen teil. Mehr als 100.000 Zuschauer verfolgten bei sommerlichen Temperaturen den Zug mit 86 Gruppen. Erstmals war auch eine CSU-Gruppierung vertreten. (cw)


-w-

#1 FinnAnonym
  • 10.07.2016, 09:57h
  • Sehr gute Idee und schön umgesetzt.

    Es sollte aber nicht nur ein "Zeichen für Toleranz gegenüber Lesben, Schwulen und Transgender" sein, sondern auch gegenüber Bisexuellen und Intersexuellen.
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#2 Nein dankeAnonym
  • 10.07.2016, 12:32h
  • Seltsam. Nirgendwo sonst in den halbwegs "demokratischen" Teilen der Welt faselt man etwas von "Toleranz" = "Duldung". Dort geht es um "Equality","Égalité", "igualdad(e)...Gleichheit, Gleichbehandlung, gleiche Rechte für alle Menschen!
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#3 Antifa123Anonym
  • 10.07.2016, 14:58h
  • Ich bezweifle zutiefst, dass bei der Allianz da ein richtiges Anliegen dahinter steht. Man will such doch nur als möglicher Versicherungspartner für gut verdiende Schwule und Lesben in Gespräch bringen. Vielleicht kann man uns ja auch ein paar unrentable Rentenversicherungen verkaufen. Unrentabel für uns, nicht für die Allianz wohl gemerkt.
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#4 herve64Profil
#5 RobinAnonym
  • 10.07.2016, 17:54h
  • Öffentliche Zeichen wie Regenbogenflaggen und solche Lichtinstallationen können viel bewirken.

    Ich hoffe auf viele Nachahmer und dass das auch in kommenden Jahren beibehalten wird.
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#6 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 10.07.2016, 18:09h
  • Es ist schon interessant: Gibt es keine Regenbogenbeleuchtung, regen sich alle auf. Gibt es eine, regen sich immer noch Leute auf. Ich find's gut, dass dieses Zeichen gesetzt wurde, zumal es wirklich weithin sichtbar ist. Ja: Vokabeln wie "Gleichstellung" oder "Akzeptanz" finde ich natürlich auch richtiger. Das schmälert für mich aber nicht die Freude. Alles, was zur positiven Sichtbarkeit beiträgt, nützt uns. Danke, München, von einem ehemaligen Bewohner dieser schönen Stadt!
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#7 FinnAnonym
  • 10.07.2016, 20:50h
  • @NeinDanke:
    Ja, da hast Du recht. Da war auch ich mit meiner Wortwahl nicht richtig und habe nicht nachgedacht.

    Es sollte tatsächlich besser nicht von Toleranz (also Duldung) die Rede sein, sondern von Akzeptanz und Gleichheit. Sprache hat viel Macht, deshalb ist das wichtig.

    Dennoch ist das natürlich ein tolles Zeichen, das es jetzt hoffentlich öfters gibt.
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#8 JadugharProfil
  • 11.07.2016, 12:45hHamburg
  • Man könnte diese Art Beleuchtung für einige Jahre hin betreiben und nicht nur für einige Stunden. Immerhin wurden wir jahrtausendelang verfolgt und werden immer noch in einigen Teilen der Welt verfolgt!
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