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Olympia-Schwimmer trägt queere Badehose

Olympia-Schwimmer trägt queere Badehose: Für Tonga tritt bei den Olympischen Spielen in Rio der Janeiro der offen schwule Schwimmer Amini Fonua an - beim Training trug er bewusst eine Badehose mit der Aufschrift "Gay & Lesbian".

Die weiß-blau-rote Schwimmhose hatte der 26-Jährige, dessen Rio-Erlebnisse man bei Instagram verfolgen kann, vor drei Jahren vom L.A. Gay & Lesbian Center (heute: Los Angeles LGBT Center) als Dankeschön für einen Fundraising-Einsatz geschenkt bekommen. Der Name des Zentrums wurde klein auf die Rückseite gedruckt.

"Ich habe die Badehose bei jedem einzelnen Training vor Rio getragen, weil es im Schwimmsport nicht viel Vielfalt gibt", sagte Fonua gegenüber "Vanguard Now". "Es ist eine freundliche Erinnerung an alle und an mich selbst, dass ich anders bin und dass man auf diesen Unterschied stolz sein kann."

Amini Fonua hatte sich 2013 in der Zeitung seiner texanischen Universität geoutet (queer.de berichtete). Der in Neuseeland geborene Sportler gehört zu den besten Schwimmern aus Ozeanien. Bereits bei den letzten Olympischen Sommerspielen 2012 in London war er im 100-m-Brustschwimmen für das südpazifische Königreich Tonga angetreten, belegte jedoch nur den 41. Platz.

Vor vier Jahren war Fonua auch der Flaggenträger Tongas bei der Eröffnungszeremonie. Sein eingeölter Nachfolger in Rio legte am Samstag das halbe Internet lahm:



Der 32-jährige Pita Nikolas Taufatofua tritt im Taekwondo an und war früher Model. Er lässt sich ebenfalls auf Instagram verfolgen.

Insgesamt gibt es bei den Olympischen Sommerspielen über 40 offen schwule oder lesbische Teilnehmende - die meisten Frauen, die meisten aus den USA (queer.de berichtete).


-w-

#1 Patroklos
  • 06.08.2016, 19:55h
  • Ich habe mir die Eröffnungsfeier angesehen und der Fahnenträger aus Tonga war beim Einmarsch der Nationen die reinste Augenweide! Ich wäre gerne in den Fernseher gesprungen und hätte mir den Typ unter den Arm geklemmt!
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#2 TheDadProfil
#3 Carsten ACAnonym
  • 07.08.2016, 16:31h
  • Schön, dass es auch schwule Sportler gibt, die sich nicht selbst verleugnen und die keine unwürdige Schmierenkomödie spielen.

    Und die sogar noch Zeichen gegen Homophobie setzen.
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