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Happy Gay Uncles Day!

Happy Gay Uncles Day! Am heutigen Sonntag wird zum ersten Mal der "Tag des schwulen Onkels" gefeiert - Ziel ist es, homosexuelle Familienmitglieder sichtbar zu machen.

Die Idee, den 14. August zum "Gay Uncles Day" zu erklären, entstand vor einigen Monaten auf Facebook. "In jeder Familie gibt es jemanden, oftmals den Onkel, der sein Leben als 'eingefleischter Junggeselle' verbringt", schrieb der US-Amerikaner J.C. Hatter zu seiner Idee. "Familien verleugnen die Existenz dieser schwulen Verwandten seit Jahrzehnten. [...] Sie werden zu einem Endzweig im Stammbaum und in der Familiengeschichte vergessen."

Die Initiative kam im Netz gut an: In den letzten Wochen und vor allem Tagen hat sich der neue Feiertag unter dem Hashtag #GayUnclesDay in den Sozialen Netzwerken verselbständigt. Selbst der australisch-kanadische Bobsportler Simon Dunn griff den "Guncles Day" auf Instagram auf und postete das obige Foto von sich und seinen beiden Neffen.

Vielen schwulen Onkels in aller Welt geht es dabei nicht allein um Sichtbarkeit: Am heutigen Sonntag erhoffen sie sich Liebe oder Geschenke. (mize)


-w-

10 Kommentare

#1 OstfrieseAnonym
  • 14.08.2016, 08:38h

  • Hmm,auf dem Plakat sieht es eher so aus, als ob sich die Kinder über dir Geschenke des Onkels freuen würden. Ansonsten aber eine gute Sache, von wegen Sichtbarkeit usw. Solange die Sache in den nächsten Jahren nicht wieder überkommerzialisiert wird.
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#2 LarsAnonym
  • 14.08.2016, 09:58h
  • Eine gute Idee. Lange Zeit war das Comingout eine Angelegenheit, die nur diejenigen zu betreffen schien, die selbst "queer" waren, was Isolation und Abgrenzung oder Distanz im Kontakt mit der Familie bedeuten konnte und das Gefühl, von der Generationenfolge ausgeschlossen zu sein. Als ob kinderlose Familienmitglieder nicht schon immer in vielfältigester Weise Teil an der Weitergabe von Erfahrungen, Liebe, Fürsorge und Hilfe für die nächste Generation hatten.

    Akzeptanz kann nur erreicht werden, wo sich eine Gesellschaft oder ene Familie zu der in ihr vorkommenden Homosexualitiät bekennt und sie nicht als Spleen schrulliger Typen ansieht. Es sind jetzt die Heteros, die ein gesellschaftliches Comingout zu bewältigen haben. Viel Glück, Erfolg und gute Ideen dabei ;-)
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#3 Bernie2Anonym
  • 14.08.2016, 11:18h
  • In den Familien von meinem Freund und mir, wir sind am 15. August seit 21 Jahren zusammen, war wir jeweils von Beginn an als schwule Onkels, Brüder etc. akzeptiert. Da gab es echt keinerlei Unterschiede!
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#4 GeorgGProfil
#5 TollAnonym
#6 StewieAnonym
#7 WestfaleAnonym
  • 14.08.2016, 18:28h
  • So einen scharfen Onkel, wie auf dem ersten Bild, hätte ich als Kind auch gerne gehabt.
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#8 GUncleDayAnonym
#9 Miguel53deProfil
  • 15.08.2016, 09:09hOttawa
  • GeorgG, so einen "Quatsch" denkt sich jemand aus, der Herz und Verstand hat und fuer eine offene Welt kaempft. Dass ein GeorgG das nicht begreift, wundert dabei niemanden.
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#10 GayUncleAnonym
  • 15.08.2016, 10:48h
  • @3: Es läuft aber leider auch anders.

    Meine Schwester verbot mir, zu ihrer Geburtstagsfeier zu kommen, weil sie sich ihren Nachbarn gegenüber für ihren schwulen Bruder schämte.

    Auf ihre beiden Töchter, meine geliebten Nichten, würde ich einen schlechten Einfluss ausüben, deshalb gab es ein jahrelanges Kontaktverbot. Ich habe viele Jahre lang schwer darunter gelitten, keinen Kontakt mit meinen Nichten haben zu dürfen, die ich sehr liebe.

    Selbst im Erwachsenenalter hielten sich die Nichten noch an dieses Verbot und luden mich von einem Besuch aus, weil sie dies ihrer Mutter nicht zumuten könnten.

    Mit einem "Gay-Uncles-Day" daran zu erinnern, dass auch schwule Onkels Teil der Familie sind, und dass Ausgrenzung schmerzt, halte ich deshalb für sehr wichtig.
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