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Trans-Aktivisten blockieren Polizei-Truck beim Manchester Pride

Unter dem Motto "No Pride in Prisons!" versuchten Trans-Aktivisten, die Teilnahme eines Wagens der Greater Manchester Police an der CSD-Parade zu verhindern.

Rund ein Dutzend Menschen setzten sich am Samstag mit Transparenten auf die Straße und versprühten bunte Nebelkerzen. Mit der Aktion wollten die drei Gruppen "Direct Action for Trans Health", "No Prisons Manchester" und "Incarcerated Workers Organising Committee" auf Menschenrechtsverletzungen in britischen Gefängnissen aufmerksam machen. Ende des vergangenen Jahres hatten sich die beiden Transfrauen Joanne Latham und Vicky Thompson, die gegen ihren Willen in Männerknästen untergebracht waren, das Leben genommen.

"Wir handeln aus Solidarität mit transsexuellen und queeren Gefangenen und sind gegen den Bau eines neuen Knastes in Manchester nach US-amerikanischem Vorbild", erklärte Aktivist Jess Bradley. "Wir fordern die Regierung auf, landesweit auf einen Ausbau der Haftanstalten zu verzichten und die Richtlinien im Umgang mit LGBT-Gefangenen zu überarbeiten."

Der Protest wurde nach einigen Minuten friedlich beendet, die Polizei konnte wie geplant am Manchester Pride teilnehmen. Ein Youtube-Video von der Protestaktion wurde in Deutschland leider von der GEMA gesperrt. (cw)


-w-

#1 tti3_alliance
  • 29.08.2016, 21:38h
  • ... dass die deutsche Community of trans*/Transgender; Transsexualität / transident sich nicht traut auf die Straße zu gehen und für Ihre Rechte zu demonstrieren ist bekannt.

    Das man keine angemessene Unterstützung in der Vergangenheit und auch noch aktuell bei CSD Veranstaltungen in Deutschland erhält, sorgt auch dafür dass man sich auch dort nicht angemessener und offener Form beteiligt.

    Dass andere LGBTTIQ* Bereiche keine Unterstützung bieten, dass Positionen in Medienräte zugestanden werden, wurde sowohl beim NDR wie auch beim WDR, in diesem Sommer untermauert.

    Dass die GEMA sich an der Vertuschung der wahren Gegebeneheiten zu Ungunsten von Menschen (trans*/Transgender; transident/Transsexualität; Intersexualität) und angemessener Medienberichte beteiligt, scheint erneut bewiesen zu sein.

    Bei den systematischen Gegebenheiten in Deutschland muss man ganz offen von 'Verbrechen gegen die Menschlichkeit' sprechen, die beendet werden müssen.

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    Jedes Geschlecht verdient Respekt
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