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Mit der analogen Kleinbildkamera durch die Berliner Nächte

  • 17. September 2016, noch kein Kommentar

Sehnsucht, Obsession, "Sünde" - seit über zwei Jahren widmet sich der Berliner Fotograf Eirikur Mortagne mit seiner Kamera den verschiedenen Existenzformen und Breitengraden der Liebe.

Entstanden ist ein faszinierendes und sehr queeres Kaleidoskop der Metropole Berlin und seiner Menschen unter dem Motto "Mama ich liebe dich". Die Galerie A Space Under Construction, der neue Projektraum des Clubs Ritter Butzke, zeigt noch bis zum 19. September die Fotografien des Künstlers erstmals in einer umfassenden Einzelschau. Während der Ausstellungszeiten von 12 bis 20 Uhr ist der Fotograf selbst anwesend, um das Projekt mit seiner Kamera und den Besuchern weiterzuführen.

Über 3.000 Aufnahmen hat Eirikur Mortagne in dem Langzeitprojekt bislang angefertigt. Präsentiert wird eine Auswahl von mehr als 30 teils großformatigen Werken. Dabei versteht der Künstler seine analoge Kleinbildkamera nicht als stillen Begleiter einer Szenerie, sondern instrumentalisiert sie bewusst als aktives Kommunikationsmittel und Türöffner zu den verschiedensten Milieus der Hauptstadt.

"Die Kamera ist für mich nicht nur Objekt, sondern ein Teil von mir, meines Lebens und all meiner Begegnungen, Erfahrungen und Enttäuschungen in dieser aufreibenden Stadt", erläutert der Fotograf. Somit ist es dem Künstler gelungen, vom Edel-Restaurant "Borchardt's" über die Bahnhofsmission bis in die queere Kunstszene hinein ein einzigartiges Porträt des urbanen Berlin zu zeichnen. Eine Auswahl von Mortagnes Arbeiten zeigt die unten verlinkte Galerie. (cw)

Galerie:
Mama ich liebe dich (10 Bilder)

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