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Eine ganz normale Familie

Im neuen Kinderbuch "Mio und Freda" ist es nebensächlich, dass Mio zwei Mütter hat - Autorin Sabine Kalina erzählt die Abenteuer eines Jungen und seiner Hündin "aus einer Perspektive, die nicht erklärt werden muss, weil sie so wahr ist wie jede andere auch".

"Wir brauchen Kinderbücher, die erklären. Was wir aber vor allem brauchen, sind Kinderbücher, die nicht erklären", meinte Kalina zu dem Projekt, das von ihrem eigenen Sohn Mio und seiner Hundefreundin Freda inspiriert wurde. Sie wünschte sich ein Kinderbuch, das endlich mal Mios eigene Familiensituation widerspiegelt: "Wir wollen Geschichten erzählen, die die Geschichten unserer aller Kinder sein dürfen und nicht immer nur die der Anderen."



Zusammen mit Freunden will Sabine Kalina das Buch selbst verlegen und drucken, derzeit läuft mit großem Erfolg eine Crowdfunding-Kampagne: Über 9.000 der benötigten 10.000 Euro sind auf Startnext bereits zusammengekommen. Bis zum 7. Oktober kann man "Mio und Freda" noch unterstützen.

Mehr Informationen zum Buchprojekt gibt es auf mioundfreda.de sowie in ihrem kurzen Video. (mize)

Direktlink | Ein Video stellt das Buchprojekt vor


-w-

#1 hanna girlAnonym
  • 24.09.2016, 12:20h
  • Der nächste Schritt wäre es dann, dass ein Buch mit einer Regenbogenfamilie in der das Thema Regenbogenfamilie nur nebensächlich aufgegriffen wird auch nichts besonderes mehr ist ;)
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#2 FinnAnonym
  • 24.09.2016, 13:25h
  • Ein wichtiges Projekt, das absolut unterstützenswert ist. Gerade auch weil die Familiensituation nicht einziger Hauptgegenstand des Buches ist, sondern ganz selbstverständlicher Bestandteil.

    Hoffentlich unterstützen viele Leute das Projekt, so dass es realisiert werden kann.
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#3 LarsAnonym
  • 24.09.2016, 18:01h
  • Es ist wichtig, dass es Bücher gibt, die die Lebensrealität wiederspiegeln. Ich finde es allerdings schade, dass in der Ankündigung mehr thematisiert wurde, was NICHT in dem Buch vorkommt (nämlich eine Thematisierung des Andersseins der Familie, Fragen nach dem Erzeuger des Jungen - was im Alltag auch nicht relevant ist ), als das, WAS darin vorkommt: Nämlich die Erlebnisse eines kleinen Jungen und seiner zwei Mütter mit einer kleinen Hündin, also Dinge). Geschichten, auch die harmonischten, leben von ihrem Konflikt, von einem Auseinandersetzen mit der Welt, sonst sind sie langweilig. Was erleben denn die drei mit der kleinen Hündin? Was ist das Erzählenswerte? Ist es eine lustige, drollige, traurige, abenteuerliche Gechichten? Wie ist die Sprache und der Charakter der Personen? Ansprechend finde ich die Zeichnungen, das wäre für mich ein Grund, mich abseits vom Regenbogenthema für das Buch zu interessieren.
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#4 GardloAnonym
  • 25.09.2016, 09:50h
  • Schöner Zeichenstil.

    Ich hoffe, die Finanzierung klappt und dass die Geschichte ähnlich gut wird.
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