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Glööckler als Bibel-Coverboy

Die Deutsche Bibelgesellschaft hat Harald Glööckler gebeten, einen Schmuckschuber für die neue Lutherbibel 2017 zu designen - der schwule Exzentriker malte sich selbst im Paradies.

Die Tuntige Schrift, die man ab 12. Dezember für 39 Euro käuflich erwerben kann, unterscheidet sich sehr von den dezenten Bibel-Entwürfen anderer Promis wie Janosch oder Uschi Glas, die ebenfalls um Vorschläge gebeten worden waren. Auf die-bibel.de kann man sich alle bislang erschienenen Sondereditionen anschauen.



Sein Schmuckschuber für das Buuch der Büücher zeige "das Paradies, das er in seinem eigenen Leben verwirklicht hat", erklärte Glööckler zu seiner knalligen Glitzer-Bibel. In der "Bild"-Zeitung ergänzte er heute: "Ein homosexueller Mann mit Strass im Gesicht wird einige Gläubige vielleicht provozieren. Aber ja, auch ich glaube. Und außerdem - Luther wurde zuerst auch nicht mit offenen Armen empfangen."

Während der reaktionäre "B.Z."-Kolumnist Gunnar Schupelius das Design natürlich als "respektlos und anmaßend" verdammte, sind wir nur froh, dass sich Glööckler nicht im Adamskostüm verewigt hat... (mize)


-w-

#1 Patroklos
#2 Klaus-Dieter MohAnonym
  • 19.11.2016, 17:12h
  • Ohgott bleibt man von 9diesem typen nicht mal in der kirche oder beim bibellesen verschont?
    Ich bin entsetzt über die deutsche bibelgesellschaft, wie kann man nur so etwas zulassen. Der typ ist sowas von sich selbstverliebt, das geht ja gar, nicht mal geschenkt würde ich so etwas annehmen.
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#3 bastapapsta
  • 19.11.2016, 17:34h
  • "Die Bibel ist aber kein alltägliches Buch."

    Genau dazu hat die Kirche die Bibel in der Vergangenheit gemacht. In dem Maße dass die Texte der Bibel wie eine Schallplatte oder von Papageien, wie allen Anschein nach auch der Herr Schupelius einer ist. Die Beschränkteit, die bislang in der Kirche herrschte, und der der Herr Schupelius unterliegt hat der Bedeutung der Bibel wohl einiges verschüttet.

    Man kann heilige Schriften lesen und jeden Tag eine neue Bedeutung oder ein neues Bild entdecken. Im Buddhismus, der Bibel, im Judentum, der Sufischriften...

    Und die Verteufelung von Homosexuellen, ist ebenfalls dieser Bechränktheit zu verdanken

    "Die Kirche kann ja jede Menge Späße machen, auch im Lutherjahr. Aber nicht mit der Heiligen Schrift. Die bleibt, wie sie ist. Die wird nicht bemalt."

    Da fällt mir der Herr Meisner und sein geäußerter Begriff "Entartete Kunst ein".

    Es ist eben diese aufgezwungene Beschränktheit, welche wertvolle Bedeutungen verschüttet. Und Kunst ist Kunst. Sie hat mit den Schriften gemeinsam, dass sich verschiedenste Deutungen ergeben.

    Ein Herr Schupelius ist wie es scheint nicht dazu in der Lage, die Bedeutung von jenem Buch zu verstehen, welches er als "heilig" bezeichnet.

    So kommt es, dass ein Herr Schupelius einen Artikel zu einem Thema schreibt, von dem er wohl keinen Plan hat.
    Genauso hätte ein Koch diesen Artikel für die BZ schreiben können. Peinlich für die Berliner Zeitung.
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#4 schwarzerkater
  • 19.11.2016, 18:27h
  • wahrscheinlich sind führende frauen der deutschen bibelgesellschaft seit jahren treue tv-shopping-kundinnen vom dumm-spießigen glööööööööckler schnarch
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#5 EXZENTRIKER 89Anonym