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CSI Jerusalem

Jerusalems Oberrabbiner Schlomo Amar nannte die LGBT-Community einen "Kult des Gräuels" und sinnierte über die Todesstrafe für Homosexuelle - die Polizei ermittelt jedoch nur gegen die Maler eines bunten Regenbogens vor seinem Büro.

Die "Verschönerung" des Rabbinats, wie die Aktion auf Twitter genannt wurde, war eine Protestaktion geben eben diese Äußerungen. Die "Täter" hatten außerdem eine große Regenbogenfahne neben der Eingangstür des Büros aufgehangen. Im Visier der Ermittler, die den "Tatort" mit Absperrband sicherten und fotografierten, sind Mitglieder der linksgerichteten Meretz-Partei, die Bilder des Protests in sozialen Netzwerken posteten.

Twitter / JessicaMontell

In einem Interview mit der Zeitung "Israel Hayom" hatte der sephardische Oberrabbiner am Donnerstag im Hinblick auf Homosexualität unter anderem erklärt: "Es ist klar, dass dies ein Gräuel ist. Die Tora bestraft das mit dem Tod. Das ist an der vordersten Front schwerer Sünden." Dies sei die Realität, er könne die Tora nicht ändern, meinte der 68-Jährige weiter. Bei der Homosexualität handele es sich letztlich um Lust und diese könnte man überwinden (queer.de berichtete).

Für Sonntag rief auch die liberale Stadtpartei Yerushalmim zu einem Protest gegen Schlomo Amar auf. Der rechtsgerichtete Stadtrat Arieh King kündigte dagegen eine Unterstützungs-Kundgebung für den Oberrabbiner an. (mize)


-w-

#1 markusbln11Anonym
  • 20.11.2016, 18:03h

  • Wo beginnt in einem freien staat die volksverhetzung?

    In den usa sehr spät, in deutschland sehr früh. In frankreich dürfen lgbt das wort homophob nicht mehr benutzten. Und israel hat gestliche, die ähnliches verkünden, wie der schiitische islam im iran.

    Da kann ich nur sagen: Es leben die früh-antiken feudal-hochkulturen in mesopotamien, denen wir den ursprung unserer heiligen schriften verdanken, noch immer fort. Trotz aufklärung und demokratie.
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#2 SebiAnonym
  • 20.11.2016, 20:18h
  • Wie immer:
    Hassprediger dürfen ungestraft hetzen und wer einen Regenbogen malt, wird verfolgt...

    Das kennen wir ja auch von Deutschland zur Genüge...
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#3 EulenspiegelAnonym
  • 21.11.2016, 10:33h
  • Das ist weltweit, auch hier im Westen, seit ein paar Jahren leider die neue Schiene:

    Wenn irgendjemand etwas mit Religion begründet, hat er Narrenfreiheit. Im Namen von höheren Wesen darf man zu allen Verbrechen aufrufen (denn das ist ja höhere Wille) und die Religionsfreiheit hat eine Sonderstellung bei den Menschenrechten.

    Egal ob das Umbringen von Leuten, Verstümmelungen, Unterdrückung von Frauen - wenn das höhere Wesen befehlen ist alles in Ordnung und auch unsere Presse kuscht.
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#4 kuesschen11Profil
  • 21.11.2016, 11:48hDarmstadt
  • Hier wird die altertümliche Religion wieder mal über Menschenrechte gestellt und Volksverhetzung zum Verbrechen liegt eindeutig vor. Doch die alten Oberrabbiner haben nichts dazu gelernt, nicht mal durch den Holocaust. Die werden noch hofiert und von Steuergeldern bezahlt. Genau das ist die Schande und nicht hinnehmbar.
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