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Madonna und Lady Gaga besuchten obdachlose LGBTI-Jugendliche

Gleich zweimal bekam das Ali Forney Center in Brooklyn, das sich um queere Kids auf der Straße kümmert, zu Thanksgiving prominenten Besuch.

Sowohl Madonna als auch Lady Gaga wollten mit ihren getrennten Visiten ein Zeichen der Solidarität setzen. "Jeder verdient es, geliebt zu werden, und jeder verdient ein Zuhause", schrieb Madonna auf Instagram und postete dazu das obige Gruppenfoto.

Lady Gaga ließ es sich bei ihrem Besuch im Ali Forney Center nicht nehmen, mit den anwesenden Jugendlichen zu meditieren.



Anschließend griff sie zur Gitarre und sang den Song "Million Reasons" aus ihrem jüngsten Album "Joanne".



Das 2002 eröffnete Ali Forney Center wurde nach einem queeren Jugendlichen genannt, der mit 13 Jahren von zu Hause flüchtete und 1997 mit 22 Jahren ermordet wurde. Es bietet mittlerweile vier Notfallunterkünfte für rund 50 LGBTI-Jugendliche in New York City an. Für weitere Personen gibt es Unterkünfte, in denen junge queere Menschen bis zu zwei Jahre lang leben können. Jährlich suchen etwa 1.400 Jugendliche im Ali Forney Center Hilfe.

Mehrere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass junge LGBTI in den Vereinigten Staaten von Obdachlosigkeit weitaus mehr betroffen sind als andere. Einer Untersuchung aus dem Jahr 2011 zufolge sind ein Viertel der jungen Homosexuellen in den USA "homeless" - unter Heterosexuellen beträgt der Anteil dagegen lediglich 3,2 Prozent (queer.de berichtete). (cw)


-w-

#1 FelixAnonym
  • 28.11.2016, 13:27h
  • Schlimm genug, dass es sowas überhaupt geben muss. Aber gut, dass Madonna und Lady Gaga dieses Thema in die Öffentlichkeit bringen und auch den Jugendlichen Mut und Kraft geben und ihnen Hoffnung schenken.
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#2 Patroklos
#3 maus99Anonym
  • 28.11.2016, 17:42h

  • No matter gay, straight or bi,
    Lesbian, transgendered life,
    I'm on the right track baby, I was born to survive...
    (Lady Gaga, Born this Way -
    von Madonna fällt mir leider gerade kein Songtext ein, der zu ihrem Besuch in diesem Jugendcenter passt.)

    So oder so war es von beiden Musikerinnen eine tolle Aktion, gerade in der Zeit um die Familienfeste Weihnachten und Thanksgiving rum (queere) Straßenkinder zu besuchen.
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#4 RobinAnonym
  • 29.11.2016, 18:23h
  • Ein Viertel der jungen Homosexuellen sind in den USA obdachlos?

    Und das soll jetzt das ach so tolle Land der "unbegrenzten Möglichkeiten" sein? Wohl nur für weiße Heterosexuelle...

    Für mich ist das absolut kein Traumland oder Sehnsuchtsziel, sondern ein Land, das zwar auch seine guten Seiten haben mag, das aber viel mehr schlechte Seiten hat, wo wir hierzulande nur den Kopf schütteln können, wie sowas in einem so reichen Land der Fall sein kann...
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#5 Patroklos