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10.000 Lämpchen für die homophobe Nachbarin

Weil sich die heterosexuelle Rosey Crotch ziemlich über die LGBT-feindlichen Tiraden ihrer neuen Nachbarin ärgerte, installierte sie in diesem Jahr in ihrem Vorgarten eine ganz besondere Weihnachtsbeleuchtung.

Auf Reddit postete die Amerikanerin Anfang des Monats nicht nur das Foto der Lichterketten in Regenbogenfarben, sondern erzählte auch die dazugehörige Geschichte. So hätte ihr die neue Nachbarin anvertraut, dass deren Familie nur deshalb aus dem früheren Wohnort weggezogen sei, weil auf der Schule des Sohnes lesbische Paare zum Prom zugelassen und LGBTI-Themen im Unterricht behandelt würden.

Rosey war über soviel Intoleranz geschockt. Die 10.000 bunten Lichter vor ihrem Haus seien nicht nur als "erhobener Mittelfinger in Richtung unserer Nachbarn" gedacht, sondern auch als "Zeichen der Solidarität" mit Lesben und Schwulen, schrieb sie auf Reddit. Das Statement für Toleranz und Respekt sollte "sichtbarer sein als die Aufkleber der Human Right Campaign auf dem Auto".

Die Regenbogen-Beleuchtung sei zwar schon eine Art Verzweiflungstat, räumte Rosey ein, aber Argumente hätten nicht geholfen: "Ich war früher selbst gläubige Mormonin, kenne also ihre Gedankenwelt sehr genau", heißt es in ihrem Reddit-Post über die homophobe Nachbarin. "Hätte ich sie angebrüllt, hätte sie sich erst recht als Opfer gesehen und wäre in ihrem Glauben bestärkt worden, dass LGBTI und deren Verbündete aggressiv und intolerant sind."

Ob sich die Familie von gegenüber nun bereits erneut nach einem neuen Haus umguckt, wurde nicht bekannt. (mize)


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