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Homo-"Propaganda" vor der russischen Botschaft

Bild: instagram

Gemalte U-Bahn-Waggons verschönern die Baustelle zur Verlängerung der Berliner U5 - direkt an Putins Vertretung Unter den Linden ist ein küssendes Männerpaar zu sehen.

Gleich auf dem linken Nachbarfenster kann man auf dem Bauzaun unter dem Motto "U5 verbindet" zwei Frauen bewundern, die sich in den Armen halten - eine von ihnen trägt ein Kopftuch. Dass diese beiden Motive ausgerechnet an der russischen Botschaft zu sehen sind, sei nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ein Zufall und nicht geplant gewesen.

Das Unternehmen gilt allerdings als ausgesprochen LGBTI-freundlich und hat bereits mehrfach queere Werbemotive veröffentlicht (queer.de berichtete). Seit 2011 sind die Verkehrsbetriebe Mitglied im Berliner Bündnis gegen Homophobie, und mittlerweile ist es Tradition, dass BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta zum Start der Pride-Saison am U-Bahnhof Nollendorfplatz die Regenbogenfahne hisst. Die Kuppel der Station leuchtet darüber hinaus nachts in Regenbogenfarben (queer.de berichtete).

Die in Russland verbotene Homo-"Propaganda" vor der Berliner Botschaft wird übrigens noch einige Zeit bleiben. Erst im Jahr 2020 soll die aus Hönow kommende U5 nicht mehr am Alexanderplatz enden, sondern - verschmolzen mit der jetzigen U55 - bis zum Hauptbahnhof führen. (cw)


-w-

#1 Patroklos
  • 25.12.2016, 12:40h
  • "Daß diese beiden Motive ausgerechnet an der russischen Botschaft zu sehen sind, sei nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ein Zufall und nicht geplant gewesen."

    Nachtigall, ick hör Dir trappsen!
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#2 ThanedAnonym