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Ärsche wackeln gegen Mike Pence

Vor dem Haus des künftigen US-Vizepräsidenten Mike Pence in Washington D.C. protestierten LGBTI-Aktivisten am Mittwochabend mit einer "Queer Dance Party" gegen dessen homofeindliche Politik.

Rund 200 Menschen folgten dem gemeinsamen Aufruf der Gruppen "WERK for Peace" und "DisruptJ20". In der Einladung behaupteten sie, Pence habe sie "freundlicherweise eingeladen, vor seinem Haus mit unseren Ärschen zu wackeln". Die Aktivisten wollten mit ihrer Tanzaktion ein Zeichen gegen Homo- und Transphobie setzen sowie vor der neuen US-Regierung warnen.

Als erzkonservativer Gouverneur von Indiana war Mike Pence besonders mit seinen Kampf gegen LGBTI-Rechte aufgefallen. Noch 2015 hatte er das später entschärfte Gesetz "zur Wiederherstellung der Religionsfreiheit" vorangetrieben, dessen einziges Ziel es war, die religiös begründete Diskriminierung von Homo- und Transsexuellen zu erlauben (queer.de berichtete).

Bereits Anfang Dezember, als bekannt wurde, dass Pence ein Haus in Washington D.C. gemietet hat, reagierten zahlreiche Nachbarn im Stadtteil Chevy Chase mit der spontanen Hissung einer Regenbogenfahne (queer.de berichtete). Von der Tanz-Performance bekam der künftige zweite Mann des Staates dagegen leider nichts mit - er war nicht zu Hause, sondern auf einem Gala-Dinner.

Die Aktivisten ließen sich davon jedoch nicht entmutigen: Zur Amtseinführung von Trump und Pence rufen sie am Freitag erneut zum Tanz an einem Sicherheits-Checkpoint auf. (cw)

Facebook / Fox 5 DC | Video des Tanz-Protests vor dem Haus von Mike Pence


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