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31-jähriger Schwuler adoptiert 89-jährige Oma

Bild: instagram

Seit fünf Jahren sind Chris Salvatore und Norma Cook befreundet - um seine fast 60 Jahre ältere Nachbarin vor der Einweisung in ein Pflegeheim zu retten, zogen die beiden kurzerhand zusammen.

Auf Instagram dokumentiert der 31 Jahre alte schwule Schauspieler aus West Hollywood seine Freundschaft und das Zusammenleben mit der 89-Jährigen, die an Leukämie erkrankt ist. "Sie ist meine adoptierte Großmutter, und ich bin ihr Enkel, den sie nie hatte", schrieb er vor vier Tagen zu einem gemeinsamen Selfie.

"Es erfüllt mich, für sie da zu sein", erklärte Chris Salvatore gegenüber dem US-Portal Today.com. Sie hätten sich auf Anhieb verstanden: "Als sie eine junge Frau war, hatte sie eine Menge schwule Freunde. Und weil ich auch schwul bin, konnte sie sich sicher bei mir zu Hause fühlen."

Auch Norma äußerte sich mehr als zufrieden über ihre neue Wohngemeinschaft: "Die meiste Zeit quatschen wir, trinken Champagner und essen Nüsse." (cw)


-w-

#1 LaurentProfil
  • 25.01.2017, 16:21hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Da kann ich nur sagen: Respekt.

    Hoffentlich war er sich der übernommen Verantwortung bewusst.

    Bei meiner 87-jährigen, an Demenz leidenden und pflegebedürftigen Schwiegermutter standen wir vor einem ähnlichen Problem.
    Da wir ihr auf ihre letzten Tage das Heim ersparen wollten, sind wir alle (Kinder, Enkel, Schwiegertochter und -sohn) abwechselnd rund um die Uhr im Einsatz.
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#2 BlondblueAnonym
  • 25.01.2017, 17:08h
  • Respekt...
    ich wüßte nicht, ob ich das könnte.
    Meine Mama mußte mit schweren Krankheitsbildern in ein Heim...häusliche Pflege ging tatsächlich nicht mehr. Ich hätte ihr es gern erspart, mein Vater auch, aber es ging eben nicht und ist sicher auch eine Ermessensfrage.
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#3 Miguel53deProfil
#4 LaurentProfil
  • 26.01.2017, 10:34hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #3 von Miguel53de
  • Danke.
    Es ist die Mutter meines Mannes.

    Unsere "Rund-um-die Uhr-Betreuung" findet allerdings nicht uneingeschränkt Zustimmung. Gelegentlich wird die Meinung geäußert, es sei eine übertriebene Aufopferung. Mein Partner würde es allerdings nie zulassen, dass seine Mutter ins Heim kommt.

    Wenn die Eltern über 80 und noch relativ rüstig sind, macht man sich häufig Gedanken darüber, wie sich das entwickeln wird. Ich wohne ja weiter weg vom Elternhaus, die Vorgeschichte kennst du ja, und denke oft, was wird da noch auf mich zukommen, zumal mit einer Unterstützung durch den Bruder bzw. die Schwägerin kaum zu rechnen sein wird.
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