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Homosexuelle Nekrophilie unter Stockenten

  • 31. Januar 2017, noch kein Kommentar

Eine Ausstellung im Naturhistorischen Museum Rotterdam widmet sich Tieren, die unter besonderen Umständen zu Tode gekommen sind - zu sehen ist u.a. eine männliche Stockente, die nach einem Unfall von einem Erpel vergewaltigt wurde.

Mit dem armen Enterich, der unter dem Namen NMR 9997-00232 geführt wird, wurde 1995 der Grundstein der skurrilen Sammlung "Tote Tiere mit einer Geschichte" gelegt. Damals war der Vogel mit voller Wucht im Flug gegen die Glasfassade des Museums gedonnert und dabei gestorben.

Der Museumsdirektor und Verhaltensbiologe Kees Moeliker war Zeuge des Unglücks und beobachtete anschließend, wie sich ein zweiter Erpel 75 Minuten lang nahezu ununterbrochen an seinem toten Artgenossen verging. In seinem ausführlichen Bericht (PDF) nannte Moeliker den Vorfall den ersten dokumentierten Fall von "homosexueller Nekrophilie" unter Stockenten.

Als neuestes Ausstellungsexemplar ist im Januar ein etwa fünf Zentimeter langer Panzerwels hinzugekommen, der sein Leben zunächst ungestört in einem Aquarium verbrachte. Bei einer Party mit viel Bier hatte ein 28-Jähriger im vergangenen Jahr allerdings die Idee, den Fisch lebend zu verzehren - dabei blieb ihm das Tier im Hals stecken. Während der Mann nach einer Operation gerettet werden konnte, kam für Ausstellungsstück NMR 9979-01801 jede Hilfe zu spät. (mize)


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